Wichtiger Hinweis zum Inhalt des Online-LexikonsBei den auf dieser Seite aufgeführten Texten/Artikeln/Inhalten handelt es sich ausschließlich um fremde Inhalte, die sich die Aschendorff Verlag GmbH & Co. KG ausdrücklich nicht zu Eigen macht. Diese fremden Inhalte, die keiner regelmäßigen Überprüfung unterliegen, sind ausnahmslos solche der freien Enzyklopädie Wikipedia, für die keinerlei Verantwortung übernommen wird.
Lizenzbestimmungen
Der Text/Artikel/Inhalt auf dieser Seite innerhalb der Rubrik "Online Lexikon" basiert, soweit nicht anders angegeben, auf dem Artikel
Burkholder-Ungleichung
aus der freien Enzyklopädie
Wikipedia.
Die Inhalte stehen unter der
GNU Lizenz für freie Dokumentation.
Eine Liste der Autoren ist
dort
abrufbar.
Burkholder-Ungleichung
Die
Burkholder-Ungleichung ist eine
Ungleichung aus der
Stochastik. Sie stellt den Zusammenhang zwischen der
Größenordnung eines
Martingals und seiner
quadratischen_Variation her. Benannt wurde sie nach
Donald Burkholder, der emeritierter Professor an der
University of Illinois ist.
Formulierung
Es sei
ein
stetiges lokales Martingal mit
, definiert auf einem Wahrscheinlichkeitsraum
. Dann existieren zu jedem
Konstanten
, so dass für jedes
:
gilt. Dabei bezeichnet
die quadratische Variation von
.
Verwendung
Die Burkholder-Ungleichung ist ein wichtiges Hilfsmittel bei der Herleitung von
Grenzwertsätzen für
stochastische Prozesse.
Literatur
Burkholder, D. J.
Martingale transforms. in:
Annals of Mathematical Statistics 37, 1494-1504 (1966).