Burkhard Jung
Burkhard Jung (7. März 1958 in Siegen) ist deutscher Politiker (SPD).
Jung besuchte von 1964 bis 1968 die evangelische Volksschule Gosenbach in Siegen. Nach dem Erlangen der Allgemeinen_Hochschulreife im Jahr 1977 begann Burkhard Jung an der Westfälischen_Wilhelms-Universität in Münster das Studium der Germanistik und Evangelischen_Theologie.
Nach der Einstellung als Lehrer in Siegen-Weidenau 1986, wurde er 1991 als Schulleiter an das Evangelische_Schulzentrum_Leipzig zum Aufbau einer Grund- und Mittelschule, sowie eines Gymnasiums in kirchlicher Trägerschaft abgeordnet.
Von 1999 bis 2006 war Jung Beigeordneter für Jugend, Schule und Sport, nach einer Verwaltungsumstrukturierung im April 2001, Beigeordneter für Jugend, Soziales, Gesundheit und Schule der Stadt Leipzig. Für die Bewerbung Leipzigs für die Olympischen_Spiele 2012 ist er zwei Jahre städtischer Olympiabeauftragter gewesen, bis er im November 2003 von diesem Posten aufgrund einer dubiosen Provisionszahlung an die Marketingagentur SCI suspendiert wurde. Die Affäre deckte der Redakteur Jens Weinreich der Berliner Zeitung auf und erhielt für die kritische Berichterstattung den Wächterpreis der deutschen Tagespresse. Seit Januar ist Jung 2006 WM-Beauftragter der Stadt Leipzig.
2000 trat er in die SPD ein. Nach der Amtsabgabe seines Vorgängers Wolfgang Tiefensee, der im November 2005 als Bundesverkehrsminister nach Berlin gewechselt war, bewarb sich Jung um diesen Posten. Nachdem er im ersten Wahlgang die absolute Mehrheit verfehlt hatte, wurde er am 26. Februar 2006 bei geringer Wahlbeteiligung mit 51,6% der Stimmen zum neuen Stadtoberhaupt Leipzigs gewählt und übt dieses Amt seit dem 29. März 2006 aus.
Burkhard Jung ist verheiratet und hat vier Kinder - u.a. Alissa Jung (* 1981, Schauspielerin)
Weblinks
• Offizielle Webseite
• Homepage SPD Leipzig
• Homepage SPD Sachsen
• Homepage Stadt Leipzig
• Link zum Wächterpreis

