Burgunder (Kaninchen)
thumb|Mutter_mit_Jungenthumb|Bock
Das Burgunderkaninchen ist eine mittelgroße (4,25 bis 5,25 kg) Kaninchenrasse.
Aussehen des Burgunderkaninchens
Das Burgunderkaninchen hat einen walzenförmigen, relativ hochgestellten Körper. Seine Deckfarbe ist gelbrot, die Bauchunterseite, die Unterseite der Blume und die Wildfarbigkeitsabzeichen sind weiß, bis höchstens cremefarben.
Es handelt sich um ein gelbwildfarbiges Kaninchen mit Wirkung des Gelbverstärkers. Die entsprechenden Erbformeln lautet:
AbCDGy2 (Deutsche Symbolik) bzw. ABCDe (Englische Symbolik)
Die Farbe des Burgunder ist deutlich heller als beim Sachsengold und beim Roten_Neuseeländer.
Geschichte des Burgunderkaninchens
Die Herkunft des Burgunderkaninchens geht aus der Literatur nicht klar hervor. Französische und Schweizer Züchter waren offenbar an seiner Entwicklung beteiligt, wobei es in der Vergangenheit offenbar zu wechselseitigen Kreuzungen mit dem Roten Neuseeländer kam. Der niederländische Standard gibt Frankreich als das Herkunftsland der Rasse an. Die Anerkennung der Rasse in Deutschland erfolgte relativ spät. In der DDR wurde es erstmals 1980 mit den Bewertungsbestimmungen für Rassekaninchen in sozialistischen Ländern als Rasse zugelassen. Die Anerkennung in der Bundesrepublik erfolgte 1986.
Ähnliche Rassen
Der Rote Neuseeländer ist deutlich roter gefärbt und zeigt einen viel blockigeren Körperbau.
Literatur
* W. Schlohlaut: Das große Buch vom Kaninchen. 2. Auflage, DLG-Verlag, Frankfurt, 1998, ISBN: 3-7690-0554-6
* Standard van de in Nederland erkende Konijnenrassen, Cavia´s en kleine Knaagdieren, Nederlandse Konijnenfokkersbond, Venlo, 1990
* Franke, A..: Burgunder, Kaninchen, 11/1998, ISSN 0941-0848
* Reber, U.: Reizvolle Burgunder, Der Kleintier-Züchter-Kaninchen, 21/2004, ISSN 1613-6357

