Burgsdorf
Burgsdorf ist eine Eisenzeit bis in die spätrömische Kaiserzeit.
In einem zwischen 881 und 899 entstandenen Verzeichnis des Zehnten des Klosters_Hersfeld wird Burgsdorf (Burcdorpf) als zehntpflichtiger Ort im Friesenfeld genannt. Das von jeher landwirtschaftlich geprägte Dorf gehörte seit 1012 zum Hinteramt Mansfeld. In diesem Jahr traten die Grafen Burchard und Gebhard von Mansfeld das Patronat an den Abt von Hersfeld ab. Der Ort gehörte im 18. Jahrhundert zum Amt Helmsdorf. Damals hatte Burgsdorf 162 Seelen und 28 Feuerstellen. Im 1864 hat Burgsdorf 213 Einwohner.
Politik
Bürgermeister
Der ehrenamtliche Bürgermeister Gerhard Becher wurde zum ersten Mal am 26. Juni 1994 gewählt.
Bauwerke
Die Dorfkirche St. Andreas ist ein schlichter romanischer Bau aus dem späten 12. Jahrhundert. Sie wurde 1815 umgestaltet. Der Westturm hat im untersten Geschoss einTonnengewölbe. Der einschiffige Kirchenraum hat eine Flachdecke und eine kleine Vorhalle mit Sturzpfostenportal mit Tympanon und Ornamenten.
An der Ostwand gibt es frühgotische Wandmalereien aus der Zeit 1230 bis 1240. Sie stellen Maria, einige weibliche Heilige, sowie den zwischen Petrus und Paulus thronenden Christus dar. Heute sind diese äußerst wertvollen Malereien offenbar hinter einer Putzschicht des ausgehenden 20. Jahrhunderts versteckt.
Ferner finden sich barocke Ausstattungen wie der Altaraufsatz, dessen Malereien aus dem Jahre 1662 von J. A. Bottschild stammen.
Regelmäßige Veranstaltungen
Alljährlich wird im Juli das Dorffest veranstaltet.
Wirtschaft und Infrastruktur
Verkehr
*Die Bundesstraße 242 die Halle (Saale) und Harzgerode verbindet, führt direkt durch die Gemeinde.
*Der nächstgelegene Bahnhof befindet sich in der Lutherstadt Eisleben.
Literatur
* Neuß, Erich und Zühlke, Dietrich: "Mansfelder Land", Berlin 1982
Weblinks
• Webseite der Verwaltungsgemeinschaft

