Burgruine Wartenberg (Donau)
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Die Burgruine Wartenberg befindet sich zwei Kilometer westlich der Stadt Hegauvulkan.
Geschichte
Die Anlage war der Stammsitz der Herren von Geisingen, die sich später nach dieser Burg von Wartenberg nannten und eines der bedeutendsten Adelsgeschlechter der Region waren. Als erstes Mitglied dieser Familie wurde Cono miles de Gisingen am 2. Februar 1095 urkundlich erwähnt. Das Wappentier der Wartenberger ist ein stehender Löwe. Er findet sich heute noch in einigen Ortswappen der Gegend, so von Geisingen (ergänzt durch den fürstenbergischen Adler), Öfingen (Stadtteil von Bad Dürrheim), und Fürstenberg (Stadtteil von Hüfingen).
Weshalb die kleine Anlage zur Ruine verfiel ist nicht geklärt, womöglich wurde sie von ihren Besitzern aufgegeben, da bereits im 13. Jahrhundert rund 100 Meter östlich davon auf dem Berggipfel eine neue Burg erbaut worden war. Die Alte Burg ging im 15. Jahrhundert ab.
Graf Heinrich von_Fürstenberg heiratete am 29. März 1307 Verena, Gräfin von Freiburg, die letzte bedeutsame Wartenbergerin. Über sie gelangte die Burg Wartenberg an die Fürstenberg-Familie.
Die Neue Burg ließ der fürstenbergische Beamte Freiherr von Lassolaye im Jahr 1780 abtragen und an ihrer Stelle ein Lustschloss errichten.
Anlage
Die ehemalige Burg bestand nur aus einem 13 mal 22 Meter messenden Wohnturm aus Basaltquadern, der 1140 erbaut wurde und dessen Mauern über drei Meter dick waren. Umgeben war der Turm von einer heute noch fünf Meter hohen Umfassungsmauer.
Literatur
* Ludwig Armbruster: Zwei merkwürdige Ruinen am Hegau-Rand. Die Burgruine Wartenberg. Wasserschloß Schopfeln auf der Reichenau. In: Verein für Geschichte des Hegaus (Hrsg.): Hegau. Zeitschrift für Geschichte, Volkskunde und Naturgeschichte des Gebietes zwischen Rhein, Donau und Bodensee. Bd. 27/28, Singen 1970/71, S. 415?422 (nicht eingesehen)
Siehe auch
Liste der Burgen und Schlösser in Baden-Württemberg
Weblinks
• Bilder der Burgruine Wartenberg

