Burgruine Neugutenstein
|Höhenordinate = 660
|Höhe-Bezug = DE-NN
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Die Burgruine Neugutenstein ist die Burkhard_von_Reischach.
Der Zeitpunkt der Erbauung der Burg sowie die Erbauer sind nicht abschließend geklärt. Aufgrund der Namensgebung und der erst relativ spät erfolgten erstmaligen urkundlichen Erwähnung geht man im Allgemeinen heute noch davon aus, dass die Burg zu Beginn des 14. Jahrhunderts von Gutenstein erbaut worden ist.
1377 verpfändet Herzog Leopold_III._von_Österreich die Burg an Ulrich von Stüben. 1410 quittieren die Herren von Stüben dem Stefan von Gundelfingen 1500 fl. für die Auslösung des Pfandbesitzes. Die Burg wurde zu dieser Zeit bereits als Ruine (Burgstall) bezeichnet.
Durch Kauf kam die Ruine 1509 an die Grafen von Sonneberg und um 1530 durch Heirat an die Reichserbtruchsessen von Waldburg zu Scheer. Diese tauschten das Gebiet 1659 mit der Ruine gegen den sogenannten Faulbronner Wald mit dem Kloster Laiz. In der entsprechenden Urkunde wird die Ruine erstmals als ?Gebrochen Gutenstein? bezeichnet (vgl. dazu Sigmaringen-Gutenstein).
Galerie
Bild: Burg_Neugutenstein2.jpg|Westseite des Wohnturmes, 1996
Bild: Burg_Neugutenstein3.jpg|Höhle mit Bebauungsresten, 1996
Bild: Burg_Neugutenstein4.jpg|Nordecke des Wohnturmes, 1996
Literatur
* Christoph Bizer: Datierung von Burgen durch Keramik. in: Stadtwerbung im Landkreis Sigmaringen-Veringen. 1985
* Handbuch der historische Stätten. Band VI, ISBN 3-520-27602-X
* Hyronimus Edelmann: Gebrochen Gutenstein. in: ?Blätter des Schwäbischen Albvereins?. Nr. 12. Jg. 1900, Nr. 11, S. 479-484.
* F. Eisele: Die Herren von Magenbuch. in: Hohenzollerische Jahreshefte. Nr. 2. 1935
* Fr. Haug: Auf Niedergutenstein bezüglich Urkunden. in: Zollernheimat. Nr. 7. 1938
* Arthur Hauptmann: Burgen einst und jetzt. Band 2. 1984. ISBN 3-87799-075-4
* Han-Wilhelm Heine: Studien zu Wehranlagen zwischen junger Donau und westlichen Bodensee. in: Archäologie des Mittelalters. Band 5. Landesdenkmalamt. 1978
* Wilfried Pfefferkorn: Felsburgen im oberen Donautal. in: Burgen und Schlösser. 14/1974
* Günter Schmitt: Neugutenstein (Gebrochen Gutenstein). In: Ders.: Burgenführer Schwäbische Alb. Band 3: Donautal. Wandern und entdecken zwischen Sigmaringen und Tuttlingen. S. 73-80. Biberacher Verlagsdruckerei. Biberach 1990. ISBN 3-924489-50-5
* Franz Thome: Gebrochen Gutenstein (fünfstrophiges Gedicht); in: ?Blätter des Schwäbischen Albvereins?, XXII. Jg. 1910, Nr. 7; S. 215.
* Stefan Uhl: Höhlenburgen und Höhlenbefestigungen im Donautal. in: Blätter des schwäbischen Albvereins. Nr. 1. 1988
* Stefan Uhl: Buckelquader. 1984
* Karl Theodor Zingler und Georg Buck: Zollerische Schlösser, Burgen und Burgruinen in Schwaben. 1908
Siehe auch
Liste der Burgen und Schlösser in Baden-Württemberg
Weblinks
* [http://www.burgenwelt.de/neugutenstein/index.htm Ruine Neugutenstein] auf der Seite [http://www.burgenwelt.de burgenwelt.de]

