Burgruine Hohenburg (Pusarnitz)
thumb|200px|Maria_in_Hohenburgthumb|200px|Ruine_Hohenburg
thumb|200px|Wallfahrtskirche_Maria_in_Hohenburg
Die Burgruine Hohenburg bei Pusarnitz liegt westlich von Spittal an der Drau.
Die kleine, schon stark verfallene Hohenburg liegt auf einer länglichen Felsrippe nördlich des Lurnfeldes. Die Burg erstreckt sich über ein 80 m langes und nur 12 m breites Areal mit einer grabenartigen Mulde in der Mitte. Die wenigen noch vorhandenen Baureste gehen in das 12. Jahrhundert zurück. Die Anlage der Hohenburg deutet auf eine mittelalterliche Abschnittsburg hin.
Die ehemalige Burgkapelle wurde 1707 zur Wallfahrtskirche Maria in Hohenburg ausgebaut und ist dadurch erhalten geblieben.
Geschichte
Die Burg wurde 1142 erstmals als castrum Hohenburc als Stammsitz des alten Geschlechts der Grafen von Lurn genannt. Später ging die Burg in Salzburger Besitz über. Der Salzburger_Erzbischof belehnte 1311 die Grafen_von_Ortenburg, die schon lange nach diesem Besitz trachteten, mit einem Teil der Hohenburg, der als Gurkenhous bezeichnet wurde und dem Teil der als "planchen zaigent hinumb der cistern und dem poumgarten vor dem hous". Die Hohenburg verlor an Bedeutung, als ihre Nachfolgerin, Burg_Feldsberg zum Salzburger Verwaltungssitz wurde.
Möglicherweise wurde die Hohenburg bei Auseinandersetzungen der Görzer_Grafen mit Kaiser_Friedrich_III. zerstört.
Literatur
* F.X. Kohla, G. A. v. Metnitz, G. Moro: Kärntner Burgenkunde Erster Teil - Kärntens Burgen, Schlösser Ansitze und wehrhafte Stätten. Geschichtsverein für Kärnten, Klagenfurt 1973
* Hermann Wiessner, Margareta Vyoral-Tschapka: Burgen und Schlösser in Kärnten - Hermagor, Spittal/Drau, Villach. 2. erweiterte Auflage, Birken-Verlag, Wien 1986

