Burgruine Eisenberg
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|Entstehungszeit = um 1345
|Typologie n. geo. Lage = Hügelburg
|Erhaltungszustand = Ruine
|Ständische Stellung = Gafen
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|Heutiger Ortsname = nordhessischen Stadt Korbach im Landkreis Waldeck-Frankenberg.
Lage
Die Burgruine befindet sich bei rund 560 m ü. NN auf der Höhe des Eisenbergs, dem Gelände des heutigen Aussichtsturms, dem ?Georg-Viktor-Turm?, am sog. ?Goldlehrpfad? umgeben von Wall und Graben.
Geschichte
Die Erbauer der im 13. Jahrhundert errichteten Burg sind nicht bekannt. Urkundlich wird sie erstmals 1345 erwähnt und ist im Besitz der Grafen von Walldeck, wird 1487 Sitz des Amtes Eisenberg und bleibt bis 1692 im Besitz der Waldeck-Eisenberger Linie des Grafenhauses.
1520 wird die Burg durch Graf Philipp III. und Anna von Cleve zum Schloss ausgebaut, erhält 1563 als Anbau des ?Neuen Schlosses? einen kleinen dreigeschossigen Renaissancebau und 1586 eine Kapelle.
1621 wird das Inventars des Schlosses durch hessische Truppen zerstört.
Um 1700 war das Schloss verwahrlost, 1729 eine unbewohnbare Ruine und ab 1749 wurde sie abgerissen und das Mauerwerk als Baumaterial verwendet.
Anlage
Die Burganlage bestand aus einem Turm und nach überlieferten Skizzen sowie Ausgrabungen der Grundmauern aus einer Kernburg, Torbrücke, dreistöckigen Renaissancebau, Schlosskapelle und einem unterhalb der Burg liegenden Gutshof.
Siehe auch
Liste der Burgen und Schlösser in Hessen
Weblinks
• Burg Eisenberg/Georg-Viktor-Turm

