Burgruine Bärnfels
Die Burgruine Bärnfels erhebt sich an einem Felsen über dem gleichnamigen_Ort in der bayerischen Gemeinde Obertrubach im Landkreis Forchheim. Der Felsen oberhalb der Burgruine ist nur für geübte Kletterer mit Ausrüstung zugänglich.Geschichte
Die erste Erwähnung der Burganlage datiert auf den 2. August 1389, als die damaligen Besitzer Konrad Hans und Ulrich von Egloffstein zu Bärenfels ihre Vorburg, die so genannte niedere Veste, nach einer Fehde mit dem Landgrafen von Leuchtenberg diesem zu Lehen auftragen mussten. Erbaut wurde die Burg jedoch schon bedeutend früher, vermutlich 1330 durch Siboto I. von Egloffstein, Stifter der Bärenfelser Linie dieser Familie.
1483 kam das Lehen an die Gaillenreuther Linie der Egloffsteiner, die es jedoch nicht allzu lang inne hatten, denn 1495 erfolgte die letzte Belehnung durch die Leuchtenberger Landgrafen.
Nachdem die Burg während der Bauernkriege 1525 von egloffsteinschen Untertanen niedergebrannt worden war, wurde sie nie wieder vollständig instand gesetzt.
1580 kam die Herrschaft Bärnfels mitsamt der Burgruine durch Verkauf an das Hochstift Bamberg und wurde infolge der Säkularisation 1803 bayerisches Staatsbesitz.
Da große Teile der Anlage einsturzgefährdet waren, wurden diese im 19. und 20. Jahrhundert abgebrochen. 1877 erwarb der Nürnberger Apotheker Kleemann die Anlage und ließ die wenigen Reste erstmals restaurieren.
Nach einer Sanierung der Ruine im Jahr 1969 durch die damalige Gemeinde Bärnfels konnte sie dann auch wieder Besuchern zugänglich gemacht werden.
Heutzutage ist die Burgruine Bärnfels wieder im Besitz jener Familie, deren Urahn sie einst wahrscheinlich erbaute, die von Egloffstein, und kann ganzjährig besichtigt werden.
Weblinks
• Burg Bärnfels auf burgenwelt.de

