Burgberg Wolde
|Höhenordinate =
|Höhe-Bezug =
}}
Der Burgberg liegt bei Bogislaw X. von Pommern mit Unterstützung von Truppen aus Greifswald, Stralsund, Anklam und Demmin die Burg. Bernd von Maltzan hatte die Befestigungen ausbauen lassen und zusätzliche Besatzungen angeworben. Daher blieben die Angriffe der Belagerer zuerst erfolglos. Erst als eine Explosion die Pulvervorräte der Verteidiger und große Teile der Befestigung zerstörte, gelang es den herzoglichen Truppen die Burg zu stürmen. Die Zerstörung der Anlage ist für den 29. August 1491 urkundlich erwähnt.
Da man hier auch slawische Scherben vom Typ Menkendorf fand, kann man davon ausgehen, dass hier auch vor der deutschen Anlage eine slawische Siedlung oder Burg im 12.- 13. Jahrhundert bestanden hat.
Anlage
Das Gelände der Anlage umfasst eine Fläche von 180 mal 85 Metern. Auf der Nordseite ist die ehemalige Niederungsburg von einem 12 Meter breiten Graben umgeben. Im südlichen Teil ist sie von einem noch 3,5 Meter hohen Wall geschützt. Die Wehranlage war in eine kleinere Hauptburg und eine vorgelagerte südlich gelegene Vorburg unterteilt. Die Hauptburg lag auf einem 5 Meter hohem Plateau und ist circa 40 mal 35 Meter groß. Im Osten befindet sich ein Bach sowie weite Wiesenflächen, daher war sie von hier aus auf natürliche Weise her geschützt.
Literatur
* Hans Branig: Geschichte Pommerns Teil 1: Vom Werden des neuzeitlichen Staates bis zum Verlust der staatlichen Selbständigkeit 1300-1648. Böhlau Verlag Köln Weimar Wien 1997; ISBN 3-412-07189-7
G._Lisch: [http://dlib.uni-rostock.de/servlets/YearbookInquiry?docid=1485 Joachim Maltzan, der erste Freiherr seines Geschlechts, eine biographische Skizze]. In: Jahrbücher des Vereins für Mecklenburgische Geschichte und Altertumskunde - Band 20 (1855), S. 3-78, Schwerin, bei: Digitale Bibliothek Mecklenburg-Vorpommern
Weblinks
• Demmin, Landkreis Demmin, Wolde, auf der privaten Homepage [http://www.demminarchiv.de Demminarchiv] von Wolfgang Fuhrmann.

