Burg Wiesentfels
|Höhenordinate =
|Höhe-Bezug =
}}
Die Burg Wiesentfels ist eine Burg über den Ortsteil Wiesentfels der oberfränkischen Stadt Hollfeld im Landkreis Bayreuth.
Lage
Sie überragt auf einem 40 Meter hohen Felsen das Tal der Wiesent.
Geschichte
Die Burg war von 1333 bis 1938 Eigentum der Grafen von Giech. Ritter Albert von Giech erhielt die Burg im Jahr 1333 vom Hochstift Bamberg als Lehen. Im Jahr 1412 wurden zwei Drittel der Burg Unterwiesentfels an Heinz von Schaumberg verliehen. Ein Drittel der Burg Oberwiesentfels wurde im Jahr 1415 an Hans II. von Giech verliehen.
Nach dem Hussiteneinfall des Jahres 1433 wurde Oberwiesentfels als wüst bezeichnet und verschwindet im Jahr 1467 aus den Lehenbüchern. Von 1476 bis 1481 wurde die Burg Wiesentfels neu gebaut. 1487 erhalten die Brüder Otto und Dietz von Giech die Hälfte der neuen Burg vom Hochstift als Lehen. Im Jahr 1525 wurde es von aufständischen Bauern niedergebrannt und danach von Graf Achaz von Giech im alten Stil wieder aufgebaut.
1632 zieht das Hochstift das Lehen der protestantischen Adeligen ein und belehnt damit den Obristen Hans Wolf von Salis. 1654 werden die Herren von Giech erneut mit Wiesentfels belehnt, die dann 1695 in den Grafenstand erhoben werden. Von da an bleibt die Burg bis zum Jahr 1938, als der letzte Graf stirbt, Wohnsitz und Eigentum der Grafen von Giech.
Weblinks
• Burg Wiesentfels
• Burg Wiesentfels
• Schloss Wiesentfels

