Burg Wertheim
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Die Burg Wertheim ist eine Burg oberhalb der Stadt Graf_Ludwig_von_Löwenstein, abgelöst wird.
Durch eine Pulverexplosion 1619 werden Teile der Burg zerstört.Im Dreißigjährigen_Krieg wurde die Burg von den Schweden besetzt und durch den Beschuss der Kaiserlichen Truppen 1634 folgen weitere Zerstörungen. Seitdem liegt sie in Trümmern.
Ab 1982 wird die Burgruine mit erheblicher Unterstützung des Landes Baden-Württemberg saniert. Seit 1995 ist sie im Besitz der Stadt Wertheim, die sie den Vorbesitzern, den ehemaligen Adelsgeschlechtern Löwenstein-Wertheim-Freudenberg und Löwenstein-Wertheim-Rosenberg, abkaufte.
Anlage
Hinter einem tiefen Halsgraben stehen die Bauten auf höhengestaffeltem Felsterrain. Zusätzlich war die Burg durch die starken Außenwerke der Zeit nach 1400 gesichert, und Flügelmauern verbanden sie mit der Stadt, die sich in ihrem Schutz entwickelte. Auf östlicher Seite von einer hohen Mantelmauer umschlossen, steht inmitten der Oberburg der schlanke Bergfried. Das Palasgebäude, ehemals mit Burgkapelle, vervollständigt das Bauprogramm der ältesten Burganlage, von der noch dreiteilige Fenstergruppen der Stauferzeit erhalten sind. Durch einen achteckigen Treppenturm, mit einem schönem Portal von 1562, werden Palas und Wohnbau miteinander verbunden. Auf deutlich tieferer Bergstufe steht die Vorburg, die immer weiter zur Wohnburg ausgebaut wurde. Heute eine imposante Ruine, übertrifft der um 1600 errichtete ?neue? Löwensteiner Bau den stattlichen Johannesbau. Richtung Taubertal stößt ein spätgotischer Altan mit durchbrochener Maßwerkbrüstung hervor. Der Archivbau über dem Torhaus stammt noch aus der Barockzeit.
Literatur
* Hans Wehnert: Burg Wertheim. 2000
* Alexander Antonow: Burgen im Main-Viereck. 1987
Weblinks
• Burg Wertheim auf der Seite [http://www.burgenwelt.de burgenwelt.de]

