Burg Stettenfels
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Die Burg Stettenfels über der Ortschaft Landshuter Erbfolgekrieg durch die Württemberger (Herzog_Ulrich) kommt die Burg in deren Besitz und wird 1507 Lehen des Konrad Thumb von Neuburg.
1551 erlangten die Grafen Fugger den Besitz über die Burg, die 1576 durch Wendel Dietrich zu einem Renaissanceschloss umgebaut wurde. 1594 brannte das Schloss aus, wurde jedoch abermals durch Dietrich wiederhergestellt. Im 18. Jahrhundert erfolgte noch der Versuch der Gründung eines Kapuzinerhospizes durch die Fugger, diese Bauten wurden jedoch 1735 von Württemberg zerstört. Im 18., 19. und 20. Jahrhundert erfolgten kontinuierliche Umbauten. Als die Gemeinde Untergruppenbach 1862 den Besitz kaufte, behielt sie sich bei den späteren Veräußerungen Nutzungsrechte vor. Bis 1888 beherbergte die Anlage das staatliche Forstamt. Anschließend wechselten wiederum mehrfach die Besitzer. So kam die Anlage später in den Besitz des Siegfried Levi. Am 5. Oktober 1937 wurde jedoch das Schloss ?arisiert?. 1939 wurden die alte Vogtei (1576) umgebaut und Teile der Anlage abgerissen, um eine ?Ordensburg? der NSDAP zu errichten, was aufgrund des Krieges nicht mehr realisiert werden konnte.
Heutige Nutzung
Bis heute ist die Burg in Privatbesitz, ist jedoch öffentlich zugänglich und bewirtschaftet. Auf der Burg finden Konzerte und Theaterveranstaltungen im Auftrag der Gemeinde statt. Die Privatbesitzer vermieten die Schlossanlage der Burg, etwa für große Empfänge, und es befindet sich ein ständiger Biergarten im Schlossgarten der Burg, der von Besuchern genutzt werden kann. Angrenzend findet sich vielfältige landwirtschaftliche Nutzung, so werden die Hänge des Stettenfels als Weinberge genutzt, und das Plateau für ein Gestüt.
Literatur
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Siehe auch
Liste der Burgen und Schlösser in Baden-Württemberg
Weblinks
• Burg Stettenfels

