Burg Schiedberg
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Die Burg Schiedberg ist eine Kloster Disentis 765 ein Herrenhaus mit Zubehör, Bauernhöfen, Äckern, Wiesen, Weingärten und Alpen. Die Güter lagen im Innerdorf, in den Höfen um Sagogn, auf Bregl da Heida , wo ein Herrenhof sowie eine karolingische, dem heiligen Columban geweihte Saalkirche stand.
Der Bau der Adelsburg erfolgte um 1000; letztmals ausgebaut wurde die Anlage gegen 1250. Die Burg war Sitz der edelfreien Herren von Sagogn; 1137 wird Chuno de Sagannio erwähnt, einer der ersten Edlen Churrätiens.
Nach dem Aussterben des Hauses Sagogn-Wildenberg gelangte die Burg 1320 durch eine Erbschaft an die Grafen von Werdenberg-Heiligenberg.
Burg und Herrschaft gingen wohl um 1352 im Krieg zwischen den Herren von Belmont und denen von Werdenberg (Belmonter Fehde) unter. Weitere Grundbesitzer waren die Klöster Disentis, St. Luzius und Churwalden, das Bistum Chur, die Herren von Belmont und von Montalt sowie freie Bauern. Nach einem Brand in der zweiten Hälfte des 14. Jahrhunderts wurde die Burg nicht mehr aufgebaut und begann zu zerfallen. Heute ist die Ruine im Besitz der Gemeinde Sagogn.
Galerie
Bild:Schiedberg_Westen.jpg|Auf der Ruine Schiedberg, Blick nach Westen
Bild:Schiedberg_Norden.jpg|Blick nach Norden
Bild:Schiedberg_Osten.jpg|Blick nach Osten
Bild:Schiedberg_Plan.jpg|thumb|Plan der Anlage
Literatur
* O. P. Clavadetscher, W. Meyer, Das Burgenbuch von Graubünden, 1984
Siehe auch
Liste der Burgen und Schlösser in der Schweiz

