Burg Reifershardt
Burg Reifershardt in Nordrhein-Westfalen war die Villa des Hauptmanns Effing. Sie wurde um 1900 über dem Siegtal in Windeck-Herchen-Bahnhof erbaut. Heute ist sie in Privatbesitz.
Geschichte
Hauptmann Effing wurde wegen eines Händels aus der Armee entlassen und ging als Eisenbahnbauer nach Amerika. Nach seiner Rückkehr erbaute er auf der Reifershardt die Villa. Diese musste er nach dem mitverschuldetem Zusammenbruch der Gemeindebank verkaufen.
Dr. Kühne vom benachbarten Pädagogium Bodelschwingh-Gymnasium Herchen kaufte die Villa und benutzte sie als Wohnhaus. Die Villa wurde in Haus Dernburg umbenannt.
Nach der Schließung der Schule diente die Villa spanischen_Flüchtlingen, der DAF, belgischen Besatzungstruppen und ostdeutschen Flüchtlingen als Unterkunft. Von letzteren siedelten sich auch einige im Ort an.
Nachdem die Villa renovierungsbedürftig wurde, wechselte sie öfter den Besitzer. Zuletzt kaufte sie die Christlich Essenische Kirche Deutschland. Diese stellte fest, dass dort seit Jahrzehnten Marienerscheinungen stattfänden, und erhob Burg Reifeshardt zur Gnadenstätte der Glaubensgemeinschaft.
Quellen
* Wolf-Rüdiger Weisbach: Vom Blitzauto zur Klümpches-Tante. Verlag Kunst im Keller, Herchen 1997.

