Burg Ranzow
|Höhenordinate =
|Höhe-Bezug =
}}
Die Burg Ranzow ist der Mittelpunkt von Johann Moritz von Nassau-Siegen, weist die Inschrift des Wappens am barocken Turm über dem Portal hin.
Im 18. Jahrhundert erwarben ostholsteinische Angehörige dieser Familie das Gut mit seinen Liegenschaften als Herrensitz. Aus dieser Zeit stammt auch der Name ?Ranzow?.
Im 19. Jahrhundert und bis zum Beginn des 20. Jahrhunderts diente das Haus unter anderem als Wohnsitz und Dampfmühle, später auch als Heim für gefährdete Jugendliche.
1913 wurde die Ordensgemeinschaft der Cellitinnen zur Hl. Maria in Köln Eigentümerin. Die Burg diente als Kindergarten, Haushalts- und Handarbeitsschule. 1920 wurde der Betrieb eines Sanatoriums aufgenommen.
Im Zweiten_Weltkrieg diente das Haus als Lazarett und wurde nach erheblichen Beschädigungen 1944 aufgelöst.
Heutige Nutzung
Nach dem Wiederaufbau mit vielen baulichen Veränderungen und Erweiterungen in den letzten Jahrzehnten dient die Burg seit 2002 als modernes Seniorenheim.
Siehe auch
Liste der Burgen, Schlösser und Festungen in Nordrhein-Westfalen
Literatur
* Theodor Brauer: Burg Ranzow. Ein Kleinod am Rande der Materborner Schweiz . In: Rund um den Schwanenturm. Nr. 22, Jg. 7, 1998, S. 25?35. (nicht eingesehen)
* Gerd Rübo: Burg Ranzow. In: Rund um den Schwanenturm. Nr. 8, 1986, S. 29?33. (nicht eingesehen)
Weblinks
• Fotogalerie
• Burg Ranzow auf dem Kulturserver NRW

