Burg Plankenstein
Die Burg Plankenstein, vor über 800 Jahren erstmalig erwähnt, wurde von den Plankensteinern erbaut. Der Name Plankensteiner findet sich im Ötztal und in Feldkirch sowie Liechtenstein wieder. Sie sind wohl die direkte Nachfahren des Rittergeschlechts. Sie waren wohlhabende Ritter und spielten im Bruderzwist im Hause Habsburg eine große Rolle. 1655 wurden auch die Grafen Kunitz als Besitzer erwähnt.Es ist eine Burg in Texingtal (Niederösterreich), die bis 1975 im Privatbesitz der Baronin Von Nagel-Doornik war, einer Adelsfamilie aus Westfalen, welche auch heute noch in Deutschland Schlösser und Burgen Ihr Eigen nennt (unter anderem Schloß Ostenfelde).
Die Burg kann besichtigt werden, ebenso kann man auf der Burg nächtigen oder sie auch für verschiedene Feste mieten, z. B. für Hochzeiten, Geburtstagsfeiern oder ähnliches.
Nachdem die Burg nach dem Krieg zusehends verfiel und 1975 teilweise einstürzte, entschloss man sich im Jahre 1976, nachdem die Burg dem Besitzer gewechselt hatte (nun Arch. Hans-Peter Trimbacher), zum raschen Wiederaufbau der Burg und zum Ausbau in ein Tagungs-Hotel.
Die Barone von Nagel-Doornik waren ebenso die Besitzer von Schloss Schallaburg. Beide Besitztümer wurden nach dem 2._Weltkrieg durch die russische Besatzungsmacht enteignet, Burg Plankenstein ging später in den Besitz der Familie zurück, Schloss Schallaburg ging nach Rückgabe durch die russische Besatzungsmacht (1955) erst 10 Jahre später aufgrund ungeklärter Eigentumsverhältnisse in den Besitz des Landes Niederösterreich über und ist heute Sehenswürdigkeit und Veranstaltungsort für verschiedene Ausstellungen.
siehe auch: Liste der Burgen und Schlösser in Österreich

