Burg Ockenfels
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Die Burg Ockenfels, ursprünglich Burg zur Leyen, ist ein Kurfürst Ferdinand von Köln, dass Eberhard Heinrich von Hoheneck allein mit den ?Monreal'schen Gütern? belehnt ist. Dieser verkauft kinderlos 1623 die Burg mit sämtlichen Lehnsgütern an den kurkölnischen Rat und Hofkontrolleur Georg von Gerolt, der sich in Linz am Rhein niederlässt. 1624 wird Georg von Gerolt vom Kurfürsten mit der Burg belehnt. 1887 stirbt mit Friedrich Josef von Gerolt das Geschlecht aus und Burg wird zum Besitz der Siedlungsgenossenschaft ?Rheinisches Heim?. 1912 kommt die Burg mit der Eingemeindung von Linzhausen in die Gemarkung der Stadt Linz und wird sechs Jahre später zum Besitz der Stadt Linz. 1924 erwirbt Vizekonsul Franz Delden die Ruine und lässt sie unter der Leitung von Heinrich Reinhardt bis 1927 unter Berücksichtigung vorhandener Bausubstanz als Burghaus in der heutigen Form wieder aufbauen.
Nutzung nach dem Neubau
1936 geht die Burg an die Cellitinnen_zur_hl._Maria_in_der_Kupfergasse in Köln, die darin ein Erholungs- und Altenheim für ihre Schwestern einrichten. 1960 wird sie ?Burghotel? für Erholung und Kurbehandlung. Anschließend wechselt die Burg mehrmals den Besitzer. Mangelnde Nutzungsmöglichkeiten lassen das Gebäude verfallen. 1998 geht die Burg in den Besitz des Kundenzentrums Burg Ockenfels GmbH über und wird nach Umbauten zum Präsentations- und Verwaltungssitz der Schuhmarke Betula und der Birko Orthopädie.
Überreste der Burg zur Leyen
Im 19. Jahrhundert wurde die Ruine durch Steinraub bis auf einige Grundmauern, einem Rest der Ringmauer und einem Turmrest abgetragen. Die verbleibenden Reste wurden in den Neubau integiert.
Literatur
*Heiko Laß: Der Rhein, Burgen und Schlösser von Mainz bis Köln, Michael Imhof Verlag 2005, ISBN 3-937251-64-2
Siehe auch
Liste der Burgen und Schlösser in Rheinland-Pfalz
Weblinks
• Eintrag zur Burg in der wissenschaftlichen Burgendatenbank des Europäischen Burgeninstituts (EBIDAT)
• Bilder von Burg Ockenfels

