Burg Maienfels
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Die Burg Maienfels liegt im gleichnamigen Teilort Ganerbenbesitz der Herren von Adelsheim, von Grumbach und von Weiler. Die unter der Führung von Schwäbisch Hall vereinigten Reichsstädte belagerten die Burg im Jahr 1441 über drei Monate und zerstörten schließlich einen beträchtlichen Teil der Anlage, die später wieder bewohnbar gemacht wurde.
Die Herren von Gemmingen gelangten im 15. und 16. Jahrhundert durch Heirat in den Besitz von zwei Dritteln der Burg, im 18. Jahrhundert konnten sie auch das verbliebene Drittel erwerben. Die Linie Gemmingen-Maienfels starb jedoch bereits 1799 aus und die Burg ging an die Linie Gemmingen-Hornberg, die die Burg nicht mehr zu Wohnzwecken nutzten. Erst nach einer Sanierung im Jahr 1930 wurde die Burg wieder bewohnt.
Anlage
Von der ehemaligen Raubritterburg sind noch ein Hauptgebäude, die Befestigungsanlagen und ein Turm erhalten. Die Burg befindet sich bis heute in Familienbesitz der Herren von Gemmingen, die 1997 die gemeinnützige Stiftung Burg Maienfels zum Unterhalt der nach wie vor zu Wohnzwecken genutzten Anlage gegründet haben. Die Burg ist ein beliebtes Ausflugsziel und kann nach Vereinbarung besichtigt werden.
Unterhalb der Burgmauern befindet sich die evangelische Pfarrkirche von Maienfels, der Ort ist als Burgweiler entstanden. Wohnhäuser und eine enge Straße drücken sich an die Burgmauern, der ehemalige Burggraben ist heute teilweise von Wohnhäusern überbaut.
Siehe auch
Liste der Burgen und Schlösser in Baden-Württemberg

