Burg Loch (Pinswang)
|Höhenordinate = 855
|Höhe-Bezug = AT
}}
Die Burg Loch ist die Ruine einer kleinen Torzwinger angehören.
Neben einem etwa 6,5 m langen und ca. 2 m hohen Rest der Frontmauer aus Bruchsteinen sind noch ein Teil einer anstoßenden Innenmauer und ein weiterer Mauerrest erhalten. Wegen der weniger sorgfältigen Ausführung dürften diese Einbauten der Wiederherstellung nach 1315 zuzuordnen sein.
Die Lage des Burgtores ist nicht mehr eindeutig rekonstruierbar, der Zugang erfolgte jedoch eindeutig von Osten, teilweise wohl über eine Holzkonstruktion (Felsabarbeitungen).
Unterhalb der Burg liegt eine rätselhafte Wallanlage am Bergfuß, die 1994 archäologisch untersucht wurde. Dendrochronologisch auf die zweite Hälfte des 13. Jahrhunderts datierte Holzreste legen eine Funktion als Vorwerk der Burg Loch nahe. Vorher interpretierte man die Wallreste mamchmal auch als keltische Viereckschanze.
Literatur
* Oswald Trapp: Tiroler Burgenbuch, VII, Oberinntal und Ausserfern. Bozen, Innsbruck, Wien, 1986. ISBN 88-7014-391-0

