Burg Lichtenfels (Lichtenfels)
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Die Burg Lichtenfels ist eine Burg bei Lichtenfels im Landkreis Waldeck-Frankenberg in Hessen.
Lage
Die Höhenburg befindet sich hoch über der Orke.
Geschichte
Sie wurde im Jahre 1189 vom Abt von Corvey erbaut, kurz danach zerstört und zwischen 1223 und 1230 neu errichtet.
Am 21. Juli 1267 verpfändet Corvey dem Grafen Adolf von Waldeck unter anderem Schloss Lichtenfels. Nach heftigen Fehden muss Corvey 1297 dem Grafen Otto von Waldeck endgültig den Besitz der Burg zugestehen.
Der Erzbischof von Köln erhebt als Herzog von Westfalen Anspruch auf die im Amt Lichtenfels gelegenen Orte Münden, Neukirchen und Rhadern, was im 16. und 17. Jahrhundert zu langwierigen Prozessen und Kämpfen führt.
Im Laufe dieser Auseinandersetzungen wird die Burg vermutlich zu Beginn des 17. Jahrhunderts erneut zerstört.
Ein teilweiser Wiederaufbau fand 1631 statt, ein umfassender folgte zwischen 1908 und 1914.
Ende der 1980er Jahre kaufte der Unternehmer Tan Siekmann ? Gründer des Unternehmens Biodata ? die bis dahin wieder baufällig gewordene Burg mit seinen Eltern und restaurierte sie umfassend. Die Burg wurde daraufhin zeitweise als Firmensitz der Biodata genutzt.
Zur Burg gehörte im Mittelalter eine Talsiedlung mit Kirche. Im Jahre 1598 ist die Rede von "Ensenbecke" und im 14. Jahrhundert und zum Ende des 18. Jahrhunderts von "Eisenbeck". Das derzeitige Dorf Dalwigksthal entstand erst 1851.
Siehe auch
Liste der Burgen und Schlösser in Hessen

