Burg Hardenberg (Nörten-Hardenberg)
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Die Burg Hardenberg ist eine BurgGöttingen um und zog um 1710 in das neu errichtete Schloss_Hardenberg am Fuße des Bergs um. Die Linie "Hinterhaus" verließ 1720 die Burg.
1840 wurde die Burg saniert, zusätzlich wurden aber auch eine Zugbrücke, ein Eingangstor und ein neuer Turm im Stile der Neugotik errichtet. Ab 1962 wurde die Burg abermals saniert und dabei auch Ausgrabungen durchgeführt.
Heute
Die Burg Hardenberg war bis ins 20. Jahrhundert hinein ein beliebtes Ausflugsziel der Göttinger Studenten. Am 13. Mai 1848 wurde auf der Burg Hardenberg die Studentenverbindung Corps Hannovera gegründet, die heute noch in Göttingen besteht und einen der berühmtesten Studenten nachzuweisen hat: Fürst Bismarck, den eisernen Kanzler. Entsprechend finden sich Darstellungen der Burgruine auf einer Vielzahl von Abbildungen.
Die Familie von Hardenberg besitzt die Burgruine bis heute und betreibt im Ort eine Kornbrennerei, die von ihr 1700 gegründet wurde. Nach eigenen Angaben ist die Hardenberg-Wilthen AG der zweitgrößte Spirituosenhersteller Deutschlands.
Anlage
Es handelt sich um eine Doppelburg, in Vorder- und Hinterhaus Hardenberg benannt. Beide Burgen waren durch einen Graben getrennt, über den eine Holzbrücke führte. Den sonst üblichen Bergfried weisen beide Burgteile nicht auf. Der Zugang ist nur über die Nordseite über den Burggraben möglich. Heute darf die Burgruine wegen Baufälligkeit und anderer Gefahren nicht ohne Aufsicht betreten werden. Besichtigungen und die Begehung des Aussichtsturmes sind im Rahmen von Führungen möglich.
Literatur
* Ernst Andreas Friedrich: Wenn Steine reden könnten. Band III, Landbuch-Verlag, Hannover 1995, ISBN 3-7842-0515-1
Weblinks
• Burg Hardenberg bei burgen.de
• Burg Hardenberg bei burgenwelt.de
• Burg Hardenberg bei burgen-und-schloesser.net
• Göttinger Stadtinfo: Burg Hardenberg

