Burg Grottenstein
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Die Burg Grottenstein ist eine Burg_Lichtenstein und der Burg Haldenstein eine der drei Burgen der Gemeinde. Sie ist vom Dorf aus über eine schmale Fahrstrasse (Fahrverbot) und einen Bergweg problemlos in einer guten halben Stunde erreichbar.
Anlage
Die 1.7 m dicke Frontmauer aus Bruchsteinen ist noch auf einer Länge von 22 Metern erhalten. Auf der einen Seite war die Mauer direkt an den Fels angebaut, auf der andern Seite ist ein Mauerwinkel anzunehmen. In 5 Meter Höhe lag ein Hocheingang, ein Balkenkanal ist noch erhalten. Die Höhlenrückwand ist nicht bearbeitet. Innerhalb der Grotte liegt eine Quelle.
Geschichte
Der Name Krottenstein (Grottenstein) taucht erstmals 1672 in der Rhätischen Chronik des Fortunat Sprecher von Bernegg auf, früher wird Grottenstein urkundlich nicht erwähnt. Vermutlich gehörte sie aufgrund ihrer Lage zu den frühen Besitztümern der Herren von Lichtenstein, die 1180 erstmals erwähnt werden. Die Frage der zeitlichen Abfolge des Burgenbaus kann jedoch ohne archäologische Grabungen nicht beantwortet werden. Die beiden Zweige der Familien Lichtenstein und Haldenstein waren auf den nahe gelegenen Burgen Lichtenstein und Haldenstein ansässig. Die Ritter von Lichtenstein starben um 1275 aus, die mit ihnen eng verwandten Haldensteiner 1381.
Galerie
Bild:Grottenstein_Mauer.jpg|Mauer, Richtung SW
Bild:Grottenstein_Mauerinnen.jpg|innen, Reste des Hocheingangs
Bild:Grottenstein_Detail.jpg|Schmalscharte
Literatur
* Otto P. Clavedetscher / Werner Meyer - Das Burgenbuch von Graubünden. Zürich/Schwäbisch Hall 1984

