Burg Eltville
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Die Kurfürstliche Burg Eltville ist eine Heinrichs_von_Virneburg durch den Papst, wurde bedingt durch diese Doppelbesetzung des Mainzer Erzstuhls, Eltville zur Residenz. So begann 1330 der Burgbau unter Erzbischof Balduin und wurde 1345 fertiggestellt. Bis ins Jahr 1419 folgten weitere Baumaßnahmen, wie etwa Einbauten in den Wohnturm.
Während des 30jährigen Krieges wurde 1635 die Burg durch die Schweden zerstört. Lediglich der Wohnturm blieb erhalten und erfuhr 1682 einen teilweisen Wiederaufbau.
1938 wurden die vorhandenen Burganlagen restauriert.
Anlage
thumb|left|Lage_der_Burg_am_Rhein
Die Burg hat ihren Zugang über einen Wehrgang und eine Grabenbrücke und verfügt über einen 24 Meter hohen Wehrturm. Im Erdgeschoss befindet sich der Palas und darunter der Aufenthaltsraum des ehemaligen Burggesindes. Eine 24 stufige Wendeltreppe führt hinab in das Verlies der Burg.
Heutige Nutzung
Die ?Kurfürstliche Burg Eltville? beherbergt eine Gutenberg-Gedenkstätte mit historischer Sammlung über die Druckkunst sowie eine ?Galerie im Turm? für Kunstausstellungen und ist Austragungsort vieler kultureller Veranstaltungen.
Literatur
* Rudolf Knappe: Mittelalterliche Burgen in Hessen. Gudensberg, 2000
* Walther Ottendorff-Simrock (Hrsg.): Burgen am Rhein. 1989
Weblinks
• Burg Eltville auf der Seite [http://www.burgenwelt.de burgenwelt.de]
• Burg Eltville

