Burg Derneck
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Burg Derneck ist eine von_Gundelfingen, einem Angehörigen des regional bedeutsamen Adelsgeschlechtes errichtet. In der ersten Bauphase entstand die auch heute noch baubestimmende Schildmauer mit nordwestlich integriertem Wehrturm. In einer späteren Erweiterungsphase wurden Schildmauer und Turm zu einem wohnturmartigen ?Steinhaus? ausgebaut.
Nach dem Aussterben der Gundelfinger von Derneck 1546 hatte die Burg verschiedene Besitzer, bis sie 1768 durch das Haus Fürstenberg gekauft wurde. Diese errichteten die übrigen heute noch vorhandenen Gebäude. 1828 gelangte die Burg an Württemberg. Bis 1965 wurde sie als Forstwohnung genutzt.
1967/1968 wurden umfangreiche Instandsetzungsarbeiten und ein Umbau zu einem Wanderheim des Schwäbischen_Albvereins durchgeführt.
Heutige Nutzung
Die Burg ist frei zugänglich und beherbergt einen kleinen Gastronomiebetrieb (?Burgschenke?) und ein Wanderheim des Schwäbischen Albvereins.
Literatur
* Günter Schmitt: Burgenführer Schwäbische Alb. Biberacher Verlagsdruckerei, 1989
* Christoph Bizer, W. Gradmann: Burgen und Schlösser der Schwäbischen Alb. DRW-Verlag
* Martin Schleker: Das Große Lautertal und seine Burgen

