Burg Blankenberg (Neufelden)
Die Burg Blankenberg bei Neufelden im Mühlviertel ist heute eine Ruine. Dort, wo der Bayrabach in die Große Mühl mündet, stand einst auf einem Berg, der an den heutigen Bahnhof von Neufelden grenzt, die Burg Blankenberg. Die Lagestelle, die von einem Wald bedeckt wird, zeigt noch meterlange Mauern, die von den Einfriedungen stammen.Geschichte
Nach 1000 siedeln die hochfreien Adelsgeschlechter der Schöneringer mit ihren adeligen Dienstleuten (Ulricher, Elmer, Gruber) und errichten die Feste Blankenberg (Gemeinde Neufelden).
Im Folgenden einige Besitzer oder vermutete Besitzer der Burg:
* Um 1108 war die Burg im Besitz des Eppo de Formbach, Graf von Windberg, der am 4. Mai 1110 starb.
* (Größere Lücke: Vielleicht gab es eine Berta de Formbach, die Gottfried von der Riedmark heiratete. Deren Tochter Sophie hätte die Burg dann in die Ehe mit Engelbert gebracht)
* Unter Engelbert II. de Schönhering-Blankenberg, Burgherr von zumindest 1155 bis zumindest 1182, gehören zur Feste ausgedehnte Besitzungen an der Großen Mühl, die bis zur Donau reichten.
* 1180 erscheint Siboto I. von Blankenberg als Burghüter und Dienstmann in einer Urkunde.
* 1206 wird urkundlich ein Ullo von Blankenberg erwähnt.
* Zwischen 1185 und 1208 geht die Burg an Engelberts Schwiegersohn Witigo de Planchinbere.
* Um 1250 dessen Sohn Zacharias von Priesnitz-Blankenberg
* (Größere Lücke)
* 1298 wird ein Veit von Blankenberg genannt.
* Ab 1340 ist die Burg im Besitz der Schallenberger
Weblinks
• www.burgenkunde.at
• www.st-ulrich.ooe.gv.at

