Bundeswehrkrankenhaus Hamburg
right ]]Das Bundeswehrkrankenhaus Hamburg befindet sich in Hamburg-Wandsbek und ist eines der fünf Bundeswehrkrankenhäuser. Leitender Chefarzt ist seit März 2006 Oberstarzt Dr. Michael Zallet.
Im Krankenhaus sind rund 950 Mitarbeiter beschäftigt, davon ungefähr 150 Ärzte, hauptsächlich Sanitätsoffiziere der Bundeswehr. Pro Jahr werden rund 9000 Patienten stationär und 100.000 Patienten ambulant behandelt.[http://www.abendblatt.de/daten/2003/12/31/246713.html Hamburger Abendblatt: ?Das Bundeswehrkrankenhaus: 180 Ärzte, 950 Mitarbeiter?]
Das BwKrhs verfügt über die Abteilungen Innere Medizin, Chirurgie, Dermatologie, Augenheilkunde, HNO, Neurologie, Psychiatrie und Psychotherapie, Fachzahnärztliches Zentrum, Mund-, Kiefer-, Gesichtschirurgie, Plastische Operationen, Radiologie, Orthopädie, Anästhesie, Intensiv- und Notfallmedizin, Urologie, Orhopädie und Unfallchirurgie sowie Tropenmedizin.
Die Zentralen Abteilungen Krankenhausapotheke, Zentrallabor und Militärseelsorge unterstützen diese Arbeit.
Die Abteilung für Neurologie, Psychiatrie und Psychotherapie ist das Behandlungszentrum der Bundeswehr für jene 1600 Bundeswehrangehörigen, die als Folge ihrer Kriegserlebnisse an schwersten psychischen Störungen, insbesondere der Posttraumatischen_Belastungsstörung (PTBS), leiden.
In enger Zusammenarbeit mit dem Hamburger Bernhard-Nocht-Institut entwickelt sich das Bundeswehrkrankenhaus zum führenden Zentrum der Streitkräfte für die Behandlung von Tropenkrankheiten. Den erfolgreichen Einsatz deutscher Soldaten bei der Kongomission begleiteten unter anderen 16 Tropenmediziner aus dem Bundeswehrkrankenhaus Hamburg.
Seit Januar 2007 gibt es eine Kooperation in der Aus-, Fort- und Weiterbildung sowie der Krankenversorgung des Bundeswehrkrankenhauses Hamburg mit dem Universitätsklinikum Hamburg-Eppendorf.
Am Bundeswehrkrankenhaus in Hamburg ist der Rettungshubschrauber Christoph 29 (bis 2006 SAR71, Betreiber: BMI- Bundesministerium des Innern) stationiert, welcher im Rahmen einer zivil-militärischen Zusammenarbeit betrieben wird.
Geschichte
Am 04. August 1937 wurde das Haus nach 1 1/2 jähriger Bauzeit als Standortlazarett des Heeres eingeweiht. Nach Kriegsende nutzte das britische Militär das Haus bis es am 24. Februar 1958 Bundeswehrlazarett wurde. Gemäß des Begriffes "Lazarett" wurden zunächst nur Soldaten behandelt. Nach Durchführung einiger Erweiterungen wurde es am 01. Oktober 1969 in "Bundeswehrkrankenhaus" umbenannt und gleichzeitig für die Behandlung von Zivilpatienten geöffnet. http://www.klinikinfo.de/einblick/hamburg-bw/ueberuns.htm
Quellen
Weblinks
• Website des Bundeswehrkrankenhaus Hamburg

