Bundeswehrkrankenhaus
Bundeswehrkrankenhäuser (BwKrhs, umgangssprachlich in der Bundeswehr oft BwK) sind Krankenhäuser, die von der Bundeswehr unterhalten werden, um ihre Soldaten medizinisch zu behandeln. Sie dienen darüberhinaus der Fort- und Weiterbildung des Sanitätspersonals der Bundeswehr und der Versorgung mit Sanitätsmaterial durch die angegliederten Bundeswehrkrankenhausapotheken. Bundeswehrkrankenhäuser stehen ohne Einschränkung auch zivilen Patienten zur Verfügung.Von den insgesamt 15 Bundeswehrkrankenhäusern gab es Ende der 90er_Jahre noch acht, nach der Schließung der Häuser in Hamm, Leipzig und Amberg seit 2007 nur noch fünf.
Standorte
Aktive Bundeswehrkrankenhäuser:
Quelle für nicht einzeln belegte Daten
*Das BwKrhs Leipzig war bis zur Wiedervereinigung Lazarett der NVA und wurde dann von der Bundeswehr als BwKrhs weitergeführt.
Geschichte
:Siehe auch: Zentralen_Sanitätsdienst_der_Bundeswehr zusammengefasst, gleichzeitig wurden die Bundeswehrlazarette in Bundeswehrkrankenhäuser umbenannt. Weiterhin standen ab 1970 die Krankenhäuser auch zivilen Patienten ohne Einschränkung zur Verfügung. Dies dient der so möglichen In-Übunghaltung der Ärzte bei der Behandlung von Krankheiten und Verletzungen, die unter Bundeswehrsoldaten nur selten vorkommen. Besonders in Hinblick auf die Vorbereitung des Sanitätspersonals auf Auslandseinsätze oder Krisensituationen ist es nötig, die Bundeswehrkrankenhäuser auch in das zivile Rettungswesen einzugliedern.
1993 wurden vier Bundeswehrkrankenhäuser geschlossen, weiterhin aber zur Unterstützung der Bundeswehrkrankenhäuser 13 Facharztzentren neu gegründet.
Verweise
Quellen
*Für den Absatz ?Geschichte?:[http://www.bundesarchiv.de/php/bestaende_findmittel/bestaendeuebersicht/druckansicht.php?id_bestand=3961 Bundesarchiv: Krankenhäuser der Bundeswehr 1958 ? 1989]
Weblinks
• Offizielle Website der Bundeswehrkrankenhäuser
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