Soldatensprache
Die Soldatensprache, der unter Soldaten übliche Jargon, zeichnet sich durch eine große Zahl von Ersatzbegriffen für offizielle Bezeichnungen berufsspezifischer Gegenstände und Handlungen aus, die nicht nur im historischen Gebrauch und regionaler Verbreitung stark variabel sind, sondern bereits zwischen Teilstreitkräften derselben Armee stark differieren.Beispiele sind:
"Café Viereck" - die in vielen Kasernen vorhandene Arrestzelle zur Vollstreckung von Disziplinarmaßnahmen
"Fuchs" - der Rekrut
"Spieß" - Portepeeunteroffizier einer Einheit, der auf dem Dienstposten des Kompanie-/Inspektions-/Batteriefeldwebel eingesetzt ist
Siehe auch
Liste seemännischer Fachwörter
Fliegersprache
Literatur
* Christian Dewitz: Y-Reisen - Der kleine Bundeswehr-Ratgeber. ISBN 3-89365-928-5
* Heinz Küpper. Am A? der Welt. Landserdeutsch 1939-1945. 1970
* Heinz Küpper: ABC-Komiker bis Zwitschergemüse. Das Bundessoldatendeutsch. 1978
* Klaus-Peter Möller: Der wahre E. Wörterbuch der DDR-Soldatensprache. 2000, ISBN 3-93183-622-3
* Gebauer/Krenz: Maritimes Wörterbuch, Militärverlag der DDR. 1989, ISBN 3-32700-679-2
Weblinks
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• Bundeswehrjargon
• Bw-Sprüche

