Bundesstraße 239
Die Bundesstraße 239 (B 239) ist nach der Ostwestfalenmagistrale, der A_33, die wohl wichtigste Nord-Süd-Verbindung in Ostwestfalen-Lippe. Sie startet im Süden in Höxter, verläuft durch Steinheim, Horn-Bad Meinberg, Detmold, Lage, Bad Salzuflen, Herford, Kirchlengern, Lübbecke, Espelkamp und Rahden, um dann Ostwestfalen-Lippe und Nordrhein-Westfalen zu verlassen und kurz vor Diepholz bei Rehden in die B 214 zu münden.
Zumindest zwischen dem A_30-Anschluss bei Kirchlengern und dem Ende der nun nicht mehr verfolgten Detmolder Südumgehung, wo sie in der ebenfalls mal geplanten Nord-A 5 gemündet hätte, war für die B 239 ein Autobahnquerschnitt vorgesehen. Dieser Ausbau war zum Teil sogar noch im Bundesverkehrswegeplan von 1992 festgeschrieben. Verwirklicht wurde davon bislang allerdings lediglich ein knapp 2 km langes Teilstück der Herforder Ortsumgehung im Westen der Stadt, und ein Kleeblatt mit der A 2 an der Anschlussstelle Herford/Bad Salzuflen. Zwischen dem Kleeblatt und dem bestehenden Stück der Ortsumgehung wird die B 239 derzeit bis 2008 auf vier Fahrspuren ohne Standstreifen ausgebaut. Die höhengleichen Kreuzungen werden dann entfernt und zum Teil durch Anschlussstellen ersetzt.
Südlich von Herford soll die B 239 bis zum Detmolder Nordring einen dreispurigen Ausbau (2+1) erhalten, ebenso im Norden zwischen der Kreuzung mit der
B 61 Richtung Bad Oeynhausen bis zum A_30-Anschluss bei Kirchlengern. Letztgenannter Abschnitt, auch Werretalautobahn genannt, erzeugt allerdings erheblichen Widerstand in der Bevölkerung.

