Bundesstraße 176
{{B-Ort|Thüringen, Sachsen-Anhalt und im Freistaat Sachsen
Verlauf
Ihr Verlauf führt an Großstädten wie Erfurt, Leipzig oder Chemnitz vorbei, die Trassierung entspricht in weiten Abschnitten nicht einer übergeordneten Straße. Im Bereich des Mitteldeutschen_Reviers zwischen Hohenmölsen und Pegau ist sie durch einen Tagebau unterbrochen.
Die Bundesstraße beginnt im Merxleben (B_84) nahe Bad Langensalza und führt durch das Thüringer Becken in Richtung Sömmerda. Bei Straußfurt kreuzt sie die B_4. Sömmerda wird durch eine nordseitige Ortsumfahrung entlastet; seit 2004 besteht dort Anschluss an die A_71. Die B 176 führt über Kölleda über die Landesgrenze Thüringen/Sachsen-Anhalt nach Bad Bibra (B_250). Zwischen Laucha und Freyburg verläuft die B 176 im malerischen Unstruttal, welches als nördlichstes Weinanbaugebiet Deutschlands gilt.
Bei Freyburg (Unstrut) wird der Fluss überquert und die B 176 verläuft weiter nach Nordosten. Bei Leiha trifft sie auf das mitteldeutsche Braunkohlerevier. Hier schwenkt sie im spitzen Winkel nach Süden und erreicht Weißenfels an der Saale. Die innerstädtische Saalebrücke wurde 1997 durch eine vierspurige Ortsumgehung mit Großbrücke im Zuge der B_91 entlastet, dem bis Borau auch der Verlauf der B 176 entspricht. Östlich der A_9 dient die Bundesstraße als nördliche Erschließungsstraße für Hohenmölsen, welches im Osten von Tagebauen umgeben ist. Auf einer Länge von 10 km ist der ehemalige Verlauf der Bundesstraße durch den Tagebau Profen seit den 1950er Jahren unterbrochen.
Nahe dem sächsischen Pegau beginnt die Bundesstraße 176 erneut als Abzweig der B_2 nach Borna (B_93, B_95). Hier ist für 2006 ein Anschluss an die Autobahn-Neubaustrecke Leipzig-Chemnitz A_72 geplant. Im weiteren Verlauf erreicht die Bundesstraße 176 die Städte Bad Lausick und Colditz (B_107), überquert die Zwickauer Mulde und endet bei Hartha (Landkreis Döbeln) (B_175).----
Siehe auch:'' Liste der Bundesstraßen in Deutschland

