Zweiter Markgrafenkrieg
Der Zweite Markgrafenkrieg, auch Markgräflerkrieg oder Bundesständischer Krieg genannt, war ein Krieg im Heiligen_Römischen_Reich zwischen 1552 und 1555. In ihm unternahm Albrecht_Alcibiades, Markgraf von Brandenburg-Kulmbach_und_Bayreuth, zahlreiche Raubzüge und Plünderungen, die zur Zerstörung vieler Orte und Burgen im Reich, insbesondere in Franken führte. Jedoch waren auch Städte in anderen Gegenden, z.B. Mainz, Worms, Oppenheim, Metz, Verdun, Frankfurt oder Speyer betroffen.*1552, 19. Juni: Kapitulation Nürnbergs vor Markgraf Albrecht Alcibiades von Brandenburg-Kulmbach; Eroberung von Forchheim und Bamberg.
*1553, 9. Juli: Schlacht bei Sievershausen: Moritz_von_Sachsen und Herzog Heinrich_von_Braunschweig-Wolfenbüttel siegen über Albrecht Alcibiades von Brandenburg-Kulmbach, Moritz fällt in der Schlacht, der Herzog von Braunschweig verliert zwei Söhne.
*1553, 26. November: Eroberung und Zerstörung Kulmbachs, der Residenzstadt Albrechts durch Truppen aus Braunschweig, Böhmen, Bamberg, Nürnberg, Würzburg und anderen Teilen des Reiches. Belagerung der Festung Plassenburg
*1554, Juni: Niederlage Albrechts in der Schlacht_von_Schwarzach.
*1554, im Juli: wird die Festung Plassenburg an die bundesständischen Truppen übergeben.
Über Albrecht wurde die Reichsacht verhängt und er musste fliehen. 1557 gingen seine Besitzungen an Georg_Friedrich, den Markgrafen Brandenburg-Ansbach über.
Siehe auch
• Markgrafenkrieg]
Weblinks
[http://www.historicum.net/themen/reformation/glossar/m#MarkgraeflerKrieg Markgräflerkrieg bei historicum.net]

