Bundeskanzleramt (Bonn)
]]Das Bundeskanzleramtsgebäude in Bonn wurde gebaut, nachdem klar wurde, dass das Palais Schaumburg den gewachsenen Anforderungen an den Sitz des Bundeskanzleramtes_der_Bundesrepublik__Deutschland nicht mehr gewachsen war.
Als erstes Gebäude für das Kanzleramt der Bundesrepublik diente ab 1949 das Palais Schaumburg in Bonn. Im Dezember 1969 beschloss das Bundeskabinett, in direkter Nähe zum alten ein neues Gebäude zu errichten. 1974 begannen die Bauarbeiten, 1976 wurde der architektonisch schlichte Neubau der Planungsgruppe Stieldorf eingeweiht. Das Palais Schaumburg wurde aber weiterhin, vorwiegend zu Represäntationszwecken, genutzt.
Hausherr Helmut Schmidt ließ 1979 den Vorplatz des neuen Gebäudes umgestalten und dort die Skulptur Two Large Forms von Henry Moore aufstellen. Im Mai 1982 wurde auf dem außerhalb gelegenen Bundeskanzlerplatz die Kopfplastik von Konrad Adenauer aufgestellt, die zum Symbol der Bonner Republik wurde. 1999 wurde das Gebäude dem Bundesministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung übergeben, als das Bundeskanzleramt nach Berlin zog. Dort residierten Kanzler und Kanzleramt zunächst im ehemaligen Staatsratsgebäude der DDR am Berliner Schloßplatz, bevor beide 2001 das neugebaute Berliner_Kanzleramtsgebäude im Band des Bundes bezogen.
Hierzu wurde im Zeitraum von 1999 bis 2006 eine umfangreiche Generalinstandsetzung durchgeführt, in deren Gesamtumfang eine der in Deutschland größten Spritzasbest-Sanierungsmaßnahmen erfolgreich umgesetzt wurde. Seither ist der Bonner Dienstsitz des Bundeskanzlers wieder das Palais Schaumburg, in dem sich verschiedene Abteilungen befinden.
Weblinks
• Eintrag beim ?Weg der Demokratie?
• ?Large two forms? im Bonner General-Anzeiger
• der Flachbau im Bonner General-Anzeiger

