Grevenbroich
Grevenbroich ([], siehe Normalnull (Vollrather Höhe) und minimal 45 Meter über Normalnull (Erftaue zwischen Gruissem und Münchrath).
;Ausdehnung des Stadtgebiets
Das Stadtgebiet hat heute eine Ausdehnung von 102,6 Quadratkilometern. Es ist beeinflusst durch zwei Braunkohlekraftwerke, die aktuell angrenzende Braunkohleförderung und die früheren Abbaggerungen von Orten und Gehöften Grevenbroichs, sowie die dadurch entstandenen künstlichen Anhöhen (renaturierte Abraumhalden) Vollrather Höhe und Gustorfer Höhe. Durch gute Verkehrsanbindungen im Straßen- und Schienennetz, die nahen Kohlekraftwerke als Energieversorger und die Lage zwischen den Städten mit der größten Bevölkerungsdichte von Nordrhein-Westfalen haben sich in der Geschichte und Gegenwart einige (Groß-)Industrieunternehmen angesiedelt.
Heute lebt man im Stadtgebiet verteilt in 32 Ortschaften. Dazwischen liegen Wälder, Wiesen und Äcker entlang der Erft, die auf einer Länge von 20 km die Stadt durchfließt und in der nahen Kreisstadt Neuss in den Rhein mündet.
;Nachbarstädte
Die Stadt Grevenbroich grenzt im Norden an Stadtteile von Korschenbroich und Jüchen, im Osten an Neuss und an die Gemeinde Rommerskirchen, im Süden an Bedburg und ebenfalls Rommerskirchen, sowie im Westen an Jüchen, wo es allerdings durch den Braunkohletagebau Garzweiler fast komplett abgetrennt wird. Nicht nur durch den Rhein-Kreis Neuss, sondern auch wirtschaftlich sind die Städte durch sich ergänzende Industrie miteinander verbunden.
;Stadtgliederung
Die Stadt Grevenbroich in ihrer heutigen Struktur als Mittelzentrum wurde im Zuge der kommunalen Neugliederung 1975 aus sieben Städten und Gemeinden des ehemaligen Kreises_Grevenbroich gebildet, zu denen auch die früher kurkölnische Stadt Hülchrath mit ihrem bedeutenden Schloss und die Stadt Wevelinghoven mit dem ebenfalls historisch bedeutenden Kloster Langwaden zählten.
Stadt- und Ortsteile von Grevenbroich sind:
Allrath, Barrenstein, Busch, Elsen, Frimmersdorf, Gilverath, Gindorf, Gruissem, Gubisrath, Gustorf, Hemmerden, Hülchrath, Kapellen, Laach, Langwaden, Mühlrath, Münchrath, Neuenhausen, Neubrück, Neu-Elfgen, Neukirchen, Neurath, Noithausen, Orken, Südstadt, Tüschenbroich, Wevelinghoven und Vierwinden, sowie die abgebaggerten, ehemaligen Orte Elfgen und Gürath.
(Nicht aufgeführt sind als_nicht_geschlossen_geltende Weiler, Siedlungen und Gehöfte)
Zur Ansicht aller zugehörigen Teile siehe Einwohnerentwicklung_nach_Stadtteilen
Geologie
Vor ca. 30 Millionen Jahren, sanken Teile des Rheinischen Schiefergebirges ab und es bildete sich ein Niederungsgebiet. Bedingt durch das damals subtropische Klima gab es ein artenreiches, üppiges Pflanzenwachstum. Vor ca. 15 Millionen Jahre starben diese Pflanzen ab und bildeten eine bis zu 270 Meter dicke Schicht. Durch den Druck der darüber liegenden Erdschichten wurde der Torf zu Braunkohle gepresst.
in Grevenbroich]]
Großräumig betrachtet gehört Grevenbroich heute unter anderem durch die Kölner Bucht zum atlantisch-maritimen Klimabereich, der sich durch schneearme Winter bei einer durchschnittlichen Januartemperatur von 2 °C auszeichnet.
Die mittlere Temperatur im Juli liegt bei 24 °C, die durchschnittliche Jahrestemperatur bei 12 °C. Somit kann Grevenbroich zu den wärmsten Regionen Deutschlands gezählt werden und Schneefälle, die über mehrere Tage liegen bleiben, sind eher als Ausnahme zu betrachten.
Der mittlere Jahresniederschlag liegt bei 743 mm. (Die Messwerte weichen je nach Messort/-station und Statistikzeitraum um bis 1 °C ab)
Die zwei Kohlekraftwerke in den Stadtteilen Neurath und Frimmersdorf sowie das Kraftwerk Niederaußem tragen auch zur Lufterwärmung bei. Da das für die Grevenbroicher Kraftwerke benötigte Kühlwasser in den Fluss Erft geleitet wird, hat diese außergewöhnlich hohe Wassertemperaturen. Durch das Absümpfen des Tagebau Hambach (flussaufwärts) ist der Grundwasserspiegel stark gefallen und hat den Anschluss an die Erft verloren, wodurch diese eigentlich zu einem stehenden Gewässer werden müsste. Dies wird jedoch durch künstliches Einleiten von jährlich 520 Millionen Kubikmeter sauberem, aber warmem "Sümpfungswasser" verhindert, welches wird aus mehreren hundert Metern Tiefe abgepumpt und in den Fluss geleitet wird, um den Tagebau trocken zu halten und an die Kohle heran zu kommen. Weil die Erft dadurch zu einem ganz großen Teil aus warmen Abwässern besteht, ist sie auch im Winter nie kälter als 10 °C, was man im Winter am warmen Nebel in Teilbereichen über der Erft auch gut sehen und spüren kann.
Diese Tatsache beeinflusst wiederum die Erwärmung, sodass es in Grevenbroich zu kuriosen Vorfällen kommt. So wurden in der Erft bereits öfters tropische Tiere und Pflanzen gefunden, die teils sogar heimische Arten bedrohten und bekämpft werden mussten. Die am besten bekannt gewordenen Funde waren mehrmalig zufällig geangelte Piranhas, das aus Südamerika stammende Wassertausendblatt und die Dichtblättrige Wasserpest in der Erft
[http://www.taz.de/pt/2005/10/26/a0030.1/text.ges,1 ?Tropische Fische und Pflanzen machen's sich in den Flüssen gemütlich?] über die Temperaturerhöhung und Piranhas in der Erft bei taz.de
. In einem Gebiet nahe der Kraftwerke wurden für die Region ungewöhnliche Orchideen (Helm-Knabenkraut und Mücken-Händelwurz) entdeckt. Neben den Piranhas werden auch immer wieder eigentlich in Nordamerika beheimatete Sonnenbarsche heraus gefischt.
[http://erftverband.de/ueber_uns/die_erft/tropische_arten/tropische_arten.shtml Tropische Arten in der Erft?] bei erftverband.de
Durch die Zugehörigkeit zum Erdbebengebiet Kölner Bucht entstehen üblicherweise in der Region mehrmals im Monat Kleinbeben, die in der Regel nicht gespürt werden. Ein starkes Erdbeben (ca. 5,5 bis 6,0 auf der Richterskala) tritt im Großraum durchschnittlich etwa alle 200 Jahre auf. Für internationale Verhältnisse fallen diese relativ schwach aus, jedoch ist dies das stärkste Erdbebengebiet Deutschlands.
Geschichte
Nahe einer alten Römerstraße zwischen Rhein und Maas wurde das sumpfreiche Gebiet von den Grafen von Kessel, deren Stammsitz die Grafschaft Kessel an der Maas war, Ende des 13. Jahrhunderts urbar gemacht. Inmitten der Besitzungen errichteten sie auf einer Kiesbank eine befestigte Burganlage, die von Brüchen, Sümpfen und der Erft umgeben, einen sicheren Schutz gegen feindliche Angriffe bildete.In der Folge wurde das Dorf nach seinen gräflichen Besitzern als ?Bruche comitis? - der Grafen Bruch oder Bruchland - bezeichnet. 1297 wurde das Wilhelmitenkloster in munitione Bruyke (in der befestigten Ansiedlung Broich) errichtet. Teile des Wilhelmitenklosters mit dem Bernardusturm sind heute noch zwischen der Pfarrkirche St. Peter und Paul und dem Alten Rathaus zu sehen. 1307 wurden Burg und Ort durch Schiedsspruch den Grafen und späteren Herzögen von Jülich zugesprochen. 1311 wurde Grevenbroich erstmals als Stadt ?oppidum nostrum bruke? urkundlich gesichert erwähnt.
Im 15. Jahrhundert bauten die Grafen von Jülich die ehemalige Burganlage zum landesherrlichen Schloss um, in dem seit 1425 mehrfach der Jülicher Landtag abgehalten wurde. Vom ehemaligen Schloss ist noch der Palasbau nebst einem Torgebäude, welches das Schloss von der Stadt trennte, vorhanden. Heute noch bildet das Alte Schloss mit seiner ausgezeichneten Gastronomie, mit großen Versammlungs- und Konferenzräumen einen kulturellen und gesellschaftlichen Mittelpunkt im Zentrum der Stadt, so dass Grevenbroich von jeher gerne als Schlossstadt bezeichnet wird.
Grevenbroich war bis zur Besetzung der französischen Revolutionstruppen im Jahre 1794 Sitz des jülichschen Amtes Grevenbroich zu dem auch die Stadt Mönchengladbach und Rheydt gehörten.
thumb|Karte_Grevenbroichs_von_1771Bis gegen Ende des 18. Jahrhunderts wuchs die Stadt nicht über die Wälle mit davorliegenden Wassergräben hinaus, die sie als sogenannte ?innere Festung? umgaben. Dann entwickelte sie sich schnell. 1767 zählte Grevenbroich 330 Einwohner, 1820 waren es 627 und 1871 schon 1325. Entscheidend für diese Entwicklung war die Errichtung eines Eisenbahnknotenpunktes, der industrielle Ansiedlungen ermöglichte und die Stadt bald zum verkehrserschlossenen Standort der Textil-, Metall- und Nahrungsmittelindustrie sowie des Braunkohleabbaus machte. 1900 zählte die Stadt dann 3.410 Einwohner.
Der zur Stadt Grevenbroich gehörende Ort Gürath musste um 1900 als erstes Dorf dem Braunkohlebergbau im rheinischen Revier weichen. Gürath (ältere Schreibweisen: Judenrode, Gudenrode) war Sitz einer Kommende des Deutschen_Ordens. Wie auch einige andere Gebiete im Stadtgebiet Grevenbroich wurde der ehemalige Ort Elfgen ebenfalls weggebaggert und das damalige Gut Vollrath in Neuenhausen ab Mitte des 20. Jahrhunderts mit Abraum aus der Braunkohleförderung verschüttet. Dadurch entstanden die künstlichen Anhöhen Vollrather Höhe (auf deren Gebiet Gut Vollrath lag) und die Gustorfer Höhe (auf deren Gebiet der Ort Elfgen lag). Diese sind renaturierte Abraumhalden, wodurch die natürliche Landschaft erheblich verändert wurde. Ein Teil der Einwohner von Elfgen wurde in den neu angelegten Ortsteil Neu-Elfgen umgesiedelt.
1995 fand in der Stadt die Landesgartenschau statt.
Im Jahr 2005 wurde die Stadt mit ?Gold? beim bundesweiten Wettbewerb ?Unsere Stadt blüht auf? ausgezeichnet.
Religionen
Neben den Kirchen für die christlichen Religionsgemeinschaften gibt es eine Moschee in Grevenbroich-Stadtmitte.
Die Moschee ist eine ehemalige Werkshalle, vor die ein Minarett gebaut wurde. Diese ist bereits von weitem zu erkennen, auch weil sie vom üblichen Straßenbild, umgeben von Discountern, Geschäften und Gewerbebetrieben, stark abweicht.
Die über 125 Jahre alte Gustorfer Kirche_?St._Maria_Himmelfahrt? wurde unter anderem durch ihre drei romanischen Reliefplatten als ?Gustorfer Chorschranken? bekannt, die als Chorschranken dienten. Im August 2002 wurde sie ?Kirche des Monats? im Erzbistum Köln.
[http://www.kirche-des-monats.de/2002/08/haupttext.html Gustorfer Kirche ?St. Maria Himmelfahrt? ist ?Kirche des Monats? im Erzbistum Köln] von der kirche-des-monats.de Webseite, abgerufen am 25. November 2006.
Eingemeindungen
Von 1816 bis 1929 war die Stadt Verwaltungssitz für den ehemaligen Landkreis_Grevenbroich, zu dem die Städte Dormagen, Grevenbroich, Meerbusch, Wevelinghoven und Zons, sowie 28 Gemeinden gehörten.
Für weitere Informationen siehe Kreis Grevenbroich.
1929 fand eine umfassende Gebietsreform statt, bei der die Landkreise Kreis Grevenbroich, Kreis Neuß und Teile des Kreis Gladbach aufgelöst und in den Landkreis Grevenbroich-Neuß eingeordnet wurden. 1946 wurde er in ?Kreis Grevenbroich? rückbenannt.
Für weitere Informationen siehe Landkreis Grevenbroich-Neuß.
Am 1. Januar 1975 wurden im Zuge der kommunalen_Neugliederung in NRW der Kreis Grevenbroich und die kreisfreie Stadt Neuss zum neuen Kreis Neuss, heute Rhein-Kreis Neuss, zusammengelegt. Der Kreissitz befindet sich in Neuss, jedoch sind bedeutende Teile der Kreisverwaltung nicht in Neuss, sondern in Grevenbroich angesiedelt.
Durch die Gebietsreform umfasst das heutige Stadtgebiet neben der ursprünglichen Stadt Grevenbroich die ehemaligen Gemeinden Allrath, Barrenstein, Busch, Elsen, Frimmersdorf, Gindorf, Gruissem, Gubisrath, Gustorf, Hemmerden, Hülchrath, Kapellen, Laach, Langwaden, Mühlrath, Münchrath, Neu-Elfgen, Neubrück, Neuenhausen, Neukirchen, Gubisrath, Neukircher Heide, Neurath, Noithausen, Orken, Südstadt, Wevelinghoven und Vierwinden.
Dadurch wurden keine neuen Kennzeichen mehr mit dem Kreiskürzel ?GV? (Kreis Grevenbroich) ausgegeben. Alte Kennzeichen behalten ihre Gültigkeit, seit dem werden bei im Kreis neu zugelassenen Fahrzeugen und Kennzeichenverlusten nur Kennzeichen beginnend mit ?NE? (für den Rhein-Kreis Neuss) ausgeteilt.
Einwohnerentwicklung
Die Bevölkerungszahl von Grevenbroich wuchs im Mittelalter und der frühen Neuzeit nur langsam und ging durch die zahlreichen Kriege, Seuchen und Hungersnöte immer wieder zurück. Durch die Industrialisierung im 19. und 20. Jahrhundert beschleunigte sich das Bevölkerungswachstum. Lebten 1840 erst 823 Menschen in der Stadt, so waren es 1939 bereits 12.380. Auch danach stieg die Bevölkerungszahl weiter. 1961 hatte Grevenbroich 21.955 Einwohner.
Eingemeindungen mehrerer Orte in der Umgebung brachten der Stadt am 1. Januar 1975 einen Zuwachs von 30.343 Personen auf 56.935 Einwohner. Am 30. Juni 2005 betrug die ?Amtliche_Einwohnerzahl? für Grevenbroich nach Fortschreibung des Landesamtes für Datenverarbeitung und Statistik Nordrhein-Westfalen 64.807 (nur Hauptwohnsitze und nach Abgleich mit den anderen Landesämtern) - historischer Höchststand. Ende November waren es 64.507, somit wurde die 65.000 Einwohner-Hürde als Ziel des Bürgermeisters erneut verfehlt.
Für weitere Informationen siehe Einwohnerentwicklung_von_Grevenbroich.
Politik
;Stadtrat ? Aktuelle Sitzverteilung
Verteilung der 50 Sitze im Stadtrat nach der Kommunalwahl vom 26. September 2004:;Bürgermeisterseit der kommunalen_Neugliederung im Jahr 1975:
*1975-1979: Dr. Hans Wattler, CDU, erster Bürgermeister der neuen Stadt Grevenbroich
*1979-1994: Hans Gottfried Bernrath, SPD, letzter ehrenamtlicher Bürgermeister
*1994-1999: Erich Heckelmann, SPD
*1999-2004: Theo Hoer, CDU
*Seit 2004: Axel_J._Prümm, CDU
;Wappen
Das Stadtwappen zeigt eine stilisierte silberweiße Burg mit Zinnenturm und niederem gezinnten Anbau und auf der linken Seite ein gelbgoldenes Schild mit dem rot bewehrten und bezungten schwarzen Jülicher Löwen auf rotem Grund. In der heutigen Form wird es seit 1976 geführt und geht auf ein Schöffensiegel von 1308 zurück.
[http://www.grevenbroich.de/C1257138004C5579/html/DA844C5BDFB2AF90C125717100544B9A?opendocument&nid1=04351 Geschichte des Stadtwappens] bei grevenbroich.de
;Städtepartnerschaften(Alle Beträge wurden auf Euro umgerechnet, um bessere Vergleichbarkeit zu ermöglichen.)
Verkehr
in Kapellen]]
Grevenbroich verfügt über sehr gute Anbindungen an das überörtliche Straßennetz. Es existieren direkte Anschlüsse an die A_46 (Heinsberg?Neuss), die A_540 und die Bundesstraße 59 (Viersen-Jüchen). Zudem erreicht man innerhalb weniger Minuten Anschluss (über das Autobahnkreuz MG-Wanlo der A 46) an die A_61 (Venlo-Hockenheim) und (über das Dreieck Neuss-West der A 46) an die A_57 (Köln-Nimwegen).
Der Grevenbroicher Bahnhof bildet den Knotenpunkt der Strecken RB 38 (Köln-Düsseldorf der Erftbahn), RE_8 (Mönchengladbach-Koblenz des Rhein-Erft-Express) und RB_27 (Mönchengladbach-Koblenz der Rhein-Erft-Bahn) und bietet tagsüber im Halbstundenrhythmus Verkehrsverbindungen in die Nachbarstädte Düsseldorf und Köln.
Zwei P+R-Parkplätze und eine Fahrradstation stehen den Pendlern am Bahnhof zur Verfügung.
Weitere Bahnhöfe im Stadtgebiet (bedient durch die Erftbahn) befinden sich in den Stadtteilen Grevenbroich-Gustorf, Grevenbroich-Frimmersdorf und Grevenbroich-Kapellen.
Der städtische Busverkehr wird hauptsächlich vom Busverkehr Rheinland (BVR) betrieben, die drei Stadtbuslinien werden ebenfalls vom BVR betrieben.
Daneben gibt es noch Linien von der Stadtwerke_Neuss_GmbH, Möbus (ÖPNV im Raum Mönchengladbach der NVV) und des KVG (VRS-Linie).
Die Flughäfen Düsseldorf, Köln/Bonn und Mönchengladbach sind von Grevenbroich aus kurzfristig über das Straßennetz und werktags/tagsüber mit der Bahn zu erreichen.
Zahlreiche Radwege erschließen die Stadt und Umgebung (Erft-Radweg, Energiepfad Grevenbroich, Euroga zwischen Rhein und Maas, Niederrheinroute, Kaiserroute).
Ansässige Unternehmen
(Alphabetisch)
Altana Chemie: Rhenania Coatings GmbH
* Erftcarbon GmbH
Hydro Aluminium Deutschland GmbH, vormals VAW (Vereinigte Aluminiumwerke AG)
Intersnack GmbH (z. B. Kartoffelchips)
Rheinbraun AG, ist heute aufgegangen in RWE Power AG
RWE Power AG (mit den Braunkohlekraftwerken Kraftwerk Frimmersdorf und Kraftwerk Neurath)
*In den 1960er Jahren existierte noch die bekannte Quäker-Nährmittel GmbH
Medien
*Neuss-Grevenbroicher-Zeitung - regionale Tageszeitung, Neusser Zeitungsverlag GmbH, zu Rheinische Post gehörig
*Erft-Kurier Grevenbroich - lokales Anzeigenblatt (Mittwoch & Samstag), Neusser Druckerei und Verlag GmbH
*Lokal-Anzeiger Grevenbroich - lokales Anzeigenblatt (Donnerstag), Rhein-Erft-Verlag GmbH
Alle drei genannten Verlagsgesellschaften sind mit einigen weiteren und dem Lokalradio NE-WS 89.4 im selben Gebäude in der Neusser Moselstraße ansässig, in allen drei Firmen ist Werner Kohn Mitglied der Geschäftsführung.
• Zeitung] - regionale Tageszeitung, zu Verlag W. Girardet gehörig
*Stattblatt - lokales Anzeigenblatt im Magazinformat (monatlich)
Öffentliche Einrichtungen
* Das Amtsgericht Grevenbroich befindet sich auf der Lindenstraße in Grevenbroich Stadtmitte.
* Gegenüber hat die Polizeiinspektion Süd der Kreispolizeibehörde Neuss ihren Sitz, welche Joachim_Kardinal_Meisner im Februar 2001 besuchte.[http://www.im.nrw.de/pe/pm2001/pm2001/news_521.htm Kardinal Meisner besucht Polizei in Grevenbroich ] aus der Pressemitteilung der offiz. Webseite von Nordrhein-Westfalen, nrw.de, abgerufen am 25. November 2006.
Bildung
In Grevenbroich befinden sich in städtischer Trägerschaft insgesamt 34 Kindergärten, 13 Grundschulen davon drei als offene Ganztagsschule, eine Gesamtschule, zwei Gymnasien, zwei Realschulen, zwei Hauptschulen, eine Schule für Lernbehinderte, eine Volkshochschule und eine Jugendkunstschule.
Folgende Schulen werden durch den Kreis Neuss getragen: Berufsschule, Fachschule für Sozialpädagogik, Berufsfachschule für Gesundheitswesen und Sonderschule für geistig Behinderte
Ein weiterer Bildungsträger ist das AOK Bildungszentrum.
Persönlichkeiten
;Ehrenbürger
Der Komiker Hape Kerkeling wurde aufgrund seiner indirekt für Grevenbroich werbenden Kunstfigur Horst Schlämmer als erster Ehrenbürger Grevenbroichs vorgeschlagen, dies wurde jedoch in der Ratssitzung Ende August 2006 abgelehnt.
;Söhne und Töchter der Stadt
• Ahmann] (12. Februar 1966 in Grevenbroich), deutscher Volleyballspieler. 1991 und von 1995 bis 1998 war er Deutscher Meister. 1996 errang er bei den Olympischen_Spielen in Atlanta den neunten Platz. Im Jahr 2000 erhielt er in Sydney olympische Bronze.
• Daniels] (1692, ? 1749), Abt des Klosters_Kamp, Erbauer des Terrassengartens
• Stübben/'>Hermann Josef Stübben] (1982 bis 1987 Bundesministerin_für_Bildung_und_Wissenschaft und von 1987 bis 1991 Bundesministerin_für_innerdeutsche_Beziehungen.
• Wolff] (26. Juli 1932 in Wevelinghoven, zählt seit der Eingemeindung 1975 zu Grevenbroich), Architekt.
;Persönlichkeiten, die vor Ort gewirkt haben
• Gottfried Bernrath] (5. Juli 1927 in Meerbusch-Osterath), Politiker (SPD). Lange Jahre Vorsitzender des Innenausschusses des Deutschen_Bundestags.
• Bodewig] (26. April 1955 in Rheinberg), Politiker (SPD). Von 2000 bis 2002 Bundesminister für Verkehr,_Bau-_und_Wohnungswesen. 2002 unterzeichnete er den Vertrag für die LKW-Maut mit dem Toll-Collect-System.
• Feuster] (30. Mai 1954 in Jüchen, Kreis Neuss), Politiker (SPD). Von 2000 bis 2005 ein Landtagsabgeordneter in Nordrhein-Westfalen.
*Horst Schlämmer (16. Oktober 1957 in Grevenbroich), Kunstfigur von Hape Kerkeling, deutscher Komiker
• Techenmacher] (* 13. September 1590 in Elberfeld, ? 2. April 1638 in Xanten) war nach 1611 als Pfarrer der reformierten Gemeinde in Grevenbroich tätig.
• Uhlhorn] (3. Juni 1764; ? 5. Oktober 1837 ). Erfinder der modernen Kniehebelpresse zum Prägen von Münzen und Metallen, die er 1817 in Grevenbroich baute und bis heute ein gängiges Prägeverfahren für Münzen ist.
*Diedrich Uhlhorn jun. (1843; ? 1915). Kreuzte 1878 die Apfelobstsorte Zuccalmaglios Renette aus Ananasrenette und Purpurroter Agatapfel.
• Wellershoff] (3. November 1925 in Neuss), deutscher Schriftsteller.
• Wiegele] (11. April 1986 in Meerbusch), Sportlerin, Weltmeisterin 2006 im Voltigieren (Mannschaft) bei den World Equestrian Games in Aachen
• Jakob von Zuccalmaglio] (Montanus) (26. Mai 1806 in Leverkusen, ? 21. November 1876 in Grevenbroich), Schriftsteller.
Siehe auch
* Ehemaliger Kreis Grevenbroich
Einwohnerentwicklung_von_Grevenbroich
Kategorie_Grevenbroich
Liste der kreisangehörigen Städte mit Sonderstatus in Deutschland
Literatur
* Hans Georg Kirchhoff und Jost Auler: Grevenbroich - Die Stadtgeschichte. Von der Vorzeit bis zur Französischen Revolution. Hrsg. vom Geschichtsverein für Grevenbroich und Umgebung Grevenbroich 2006 (Beiträge zur Geschichte der Stadt Grevenbroich 17).
Weblinks
• Website der Stadt Grevenbroich
• Geographische Informationen und Wetterdaten über Grevenbroich

