Bundesautobahn 57
niederländischen Grenze bei Goch in Weiterführung der A 77 (NL) parallel zum Rhein über den linken Niederrhein, Krefeld und Neuss nach Köln. Von Rotterdam her kommend ist sie Teil der Europastraße 31. Aufgrund ihrer hohen wirtschaftlichen Bedeutung kann man die A 57 als Trans-Niederrhein-Magistrale bezeichnen.
Über die L473N besteht an der Anschlussstelle Krefeld-Gartenstadt eine Direktanbindung an den Duisburger_Hafen (?Logport?).
An der Anschlußstelle Krefeld-Oppum solte die A_524 die A 57 kreuzen. Bis zum Jahr 2003 war deshalb auch der dortige Zubringer als A 524 benannt.
Südlich von Krefeld begann Anfang Mai 2005 der Ausbau auf drei Fahrspuren je Richtungsfahrbahn.
Da die südliche Umfahrung von Neuss durch die A_46 doch nicht gebaut wird, wird der Abschnitt zwischen der Anschlussstelle Neuss-West, von wo die A 46 nach Westen geführt wird, und dem Autobahnkreuz Neuss-Süd weitgehend sechsspurig ausgebaut. Dabei wurde die Anschlussstelle Neuss-Hafen völlig umgebaut. Der Umbau der Anschlussstelle Neuss-West (Anschluss der B_1 / A 46) wurde inzwischen beendet, wodurch beide den Standard eines leistungsfähigen Autobahndreiecks haben werden.
Auffällig ist die aufwendige und kurvenreiche Anschlussstelle Köln-Worringen (Nr. 26). Hier handelt es sich um bauliche Vorleistungen für ein Autobahnkreuz mit der nie gebauten A 54, welche die Autobahnen A_61, A 57, A_59 und A_3 verbinden sollte. Lediglich ein kleiner Teil der geplanten A 54 wurde in Form der A_542 zwischen den Kreuzen Langenfeld und Monheim-Süd realisiert. Auf manchen Straßenkarten ist sie als "in Planung" über den Rhein bis zur heutigen Ausfahrt Köln-Worringen fortgeführt eingezeichnet.
Die Anschlussstelle Köln-Chorweiler (Nr. 27) ist nur in und von Richtung Süden, also nach Köln, bzw. zum Kreuz Köln-Nord, eingerichtet. Wer von hier aus nach Norden will, muss entweder im Autobahnkreuz wenden oder die benachbarten Auffahrten nutzen.
Der südlichste Abschnitt hinter dem Autobahnkreuz Köln-Nord ist weitgehend sechsspurig ausgebaut. Die Autobahn endet offiziell nach der Anschlussstelle Köln-Ehrenfeld, doch verläuft sie in Troglage und teilweise im Tunnel als sechsspurige Schnellstraße weiter Richtung Stadtzentrum bis zur Inneren Kanalstraße, welche nach früheren Planungen zu einer Stadtautobahn hätte ausgebaut werden sollen. (siehe auch:'' Kölner Stadtautobahn)

