Bulach
Bulach ist ein Stadtviertel im Südwesten von Karlsruhe. Zusammen mit Beiertheim bildet es den Stadtteil Beiertheim-Bulach.
Bulach hat eine Fläche von 234,19 ha und 2.600 Einwohner (jeweils 1. Januar 2003)
Geschichte
Erste urkundliche Erwähnung am 18. Mai 1193: In einer päpstlichen Urkunde wird eine Mühle zu Bulande erwähnt.
Am 21. Dezember 1837 wird die St. Cyriakus-Kirche von Baumeister Heinrich Hübsch eingeweiht, der Volksmund nennt sie ?Dom der Hardt?.
Sie ist in Karlsruhe weithin sichtbar, z. B. vom Lauterberg, vom Turmberg oder von Mann Mobilia aus.
Bereits 1907 bemühte sich die Stadt Karlsruhe um die Eingemeindung Bulachs, das damals eine wohlhabende Landgemeinde war.
Eingemeindung
In Folge des Ersten Weltkrieges und der Weltwirtschaftskrise geriet die Gemeinde in finanzielle Schwierigkeiten, die Folge war die Eingemeindung am 1. April 1929.
Zum Zeitpunkt der Eingemeindung hatte Bulach eine Fläche von 529,42 ha und 2.450 Einwohner.Quelle: Karlsruhe, Amt für Stadtentwicklung
Industriegebiet Bannwaldallee
Die Stadt kam so zu dem Industriegebiet in der Bannwaldallee. Hier war unter anderem die Nähmaschinen- und Gasherdfabrik Junker und Ruh mit 1200 Beschäftigten ansässig, sie wurde 1968 geschlossen.
Weitere Ausdehnungsmöglichkeiten ergaben sich im Gewann Oberreut und Feldlage.
Familienkunde
Häufige Bulacher Namen sind u. a.: Axtmann, Bohner, Braun, Becker, Dillmann, Feininger, Fitterer, Fichttaler, Gartner, Lauinger, Martin, Richter, Schätzle, Weber, Zöller
Sehenswürdigkeiten
* Gartenbahn Bulach
* Wäscherinnen-Brunnen
* Das alte Rathaus
Siehe auch
Karlsruhe
Liste der Stadtteile von Karlsruhe
Quellen
Literatur
* Herbert Maisch: Bulacher Ortschronik, Vom Kirchdorf am Wald zum Stadtteil an der Autobahn. Zu 800 Jahre Bulach 1193-1993. Herausgeber: Arbeitsgemeinschaft Karlsruhe-Bulach
Weblinks
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