Bukovec u Jablunkova
Bukovec (deutsch Bukowetz, polnisch Bukowiec) ist eine Gemeinde in Hr?ava im Süden sowie Písek im Nordwesten.
Geschichte
Bukovec wurde am 31. Mai 1353 durch Herzog Kasimir von Teschen gegründet.
1792 eröffnete in dem Dorf im Herzogtum Teschen eine Kirchenschule. Herzog Albrecht von Teschen liess 1855 ein neues Schulgebäude errichten.
1914 wurde bei Bukovec der letzte Wolf in den Beskiden erlegt. Erwurde präpariert und war lange Zeit in der Bezru?-Schule in Frýdek-Místek ausgestellt. Im Jahre 1921 entstand eine tschechische Schule, die 1937 in ein neues Schulhaus umzog. Die Touristenbaude auf dem Gírová wurde am 9. Juli 1932 eröffnet.
Nach dem Münchner Abkommen fiel Bukowiec 1938 an Polen.
Am 25. Juni 1939 erfolgte die Weihe der katholischen Kirche Maria Himmelfahrt. Nach der deutschen Besetzung Polens wurde Bukowetz als Teil des Landkreises_Teschen Teil des Deutschen Reiches.
Nach dem Ende des Zweiten Weltkrieges kam der Ort zur Tschechoslowakei zurück und gehörte bis zu dessen Auflösung im Jahre 1960 zum Okres ?eský T??ín. 1975 erfolgte die Eingemeindung nach Jablunkov, wo Bukovec bis zur Wiederherstellung der Selbstständigkeit im Jahre 1990 dem Stadtteil Jablunkov V ? Bukovec bildete.
Sehenswürdigkeiten
*für das Teschener Land typische Schrotholzhäuser aus dem 19. Jahrhundert mit halbrunden Portalen
*Museum für Karol Piegza (1899-1988) im Gebäude der polnischen Grundschule mit Ausstellung über das Leben der Goralen
*Naturreservat Na Zadkach, 1988 errichtet
*die mit 38 m höchste Bergulme Tschechiens, der Baum ist etwa 360 Jahre alt
*Kirche der Jungfrau Maria Himmelfahrt, geweiht 1939
*Felsen und Schütthöhlen bei den ?ertovy mlýny unterhalb des Gírová
*Su?anské ?ance am Su?anský vrch, die Schanzen entstanden im 16. Jahrhundert zum Schutz der Grenzen des Herzogtums_Teschen gegen die Türken und Tataren

