Bukarest
Bukarest (rumän. Bucure?ti [], engl. Bucharest, franz. Bucarest, dt. veralt. auch Freudenstadt) ist die Hauptstadt Rumäniens. Sie ist die sechstgrößte_Stadt der Europäischen_Union und die größte urbane_Einheit in Mittel- und Südosteuropa.
Nachdem Bukarest Târgovi?te als Landeshauptstadt abgelöst hatte, wurde es zum politischen, wirtschaftlichen und auch kulturellen Mittelpunkt des Landes. Die Stadt verfügt über eine Universität, verschiedene andere Hochschulen, sowie zahlreiche Theater, Museen und weitere Kultureinrichtungen.
Geographie
Bukarest liegt im Zentrum der Walachischen_Tiefebene. Die Flüsse Colentina und Dâmbovi?a fließen durch Bukarest, zusätzlich befinden sich folgende Seen im Stadtgebiet oder in unmittelbarer Nähe; Buftea, Buciumeni, Mogo?oaia, Str?ule?ti, Grivi?a, B?neasa, Her?str?u, Floreasca, Tei, Plumbuita, Colentina, Fundeni, Dobroe?ti, Pantelimon, Dâmbovi?a, Morarilor, Ci?migiu, Titan, V?c?re?ti und weitere kleine Seen in den vielen Parks.
Stadtgliederung
Bukarest wurde in 6 administrative Sektoren (sectoare) unterteilt. Die Sektoren und ihre Distrikte sind:
*Sektor 1: Aviatorilor, Avia?iei, B?neasa, Bucure?tii Noi, D?m?roaia, Domenii, Doroban?i, Gara de Nord, Grivi?a, Victoriei, Floreasca, Pajura, Pipera, Prim?verii
*Sektor 2: Pantelimon, Colentina, Iancului, Tei
*Sektor 3: Vitan, Dude?ti, Titan, Balta Alb?, Centru Civic
*Sektor 4: Berceni, Olteni?ei, V?c?re?ti, Timpuri Noi
*Sektor 5: Rahova, Ferentari, Cotroceni
*Sektor 6: Drumul Taberei, Militari, Crânga?i, Giule?ti
Jeder dieser Sektoren verfügt über einen Rat mit 27 Sitzen, einem Rathaus und einen Bürgermeister.
Benachbarte Städte
Benachbarte Städte (im Umkreis von 120 km) sind:
Alexandria (84 km SV)
Buz?u (110 km NNE)
C?l?ra?i (108 km SE)
Giurgiu (60 km S)
Ploie?ti (60 km N)
Pite?ti (108 km NV)
Târgovi?te (80 km NV)
Slobozia (120 km SE)
Klima
Das Klima ist gemäßigt kontinental. Berüchtigt ist im Winter auch der Criv??, ein kalter kontinentaler Wind, der aus nordöstlicher Richtung weht (der Ursprung liegt in dem südlichen Ural-Gebirge) und Dauerfrost und Schneestürme mit sich bringt. Die Jahresniederschlagssumme liegt bei 579 mm. Im Jahresmittel liegt die Temperatur bei 11,1 ºC
Geschichte
Anfänge bis Erster Weltkrieg
Bukarest wurde einer Sage nach von einem Hirten namens Bucur gegründet. [http://www.tabibito.de/balkan/bukarest.shtml Tabibitos Balkan-Seiten] Eine weitere Erzählung berichtete von dem getischen König Dromichaites der ?Bucurie (Freudenstadt)? errichtete. Im heutigen Bukarest fanden Historiker Spuren von getisch-dakischen Wohnstätten (1800 bis 800 v. Chr.) und Römischen Siedlungen aus dem III bis X. Jahrhunderten. [http://www.bukarest-info.de/Seite17.html Reiseführer Bukarest] Die erste urkundliche Erwähnung von Bukarest erfolgte am 20. September 1459. Sie wurde durch die Unterschrift von Vlad_?epe? bezeugt.
Danach war Bukarest abwechselnd mit Tergovischt die Hauptstadt der Walachei. [http://susi.e-technik.uni-ulm.de:8080/Meyers2/seite/werk/meyers/band/3/seite/0611/meyers_b3_s0611.html Meyers Konversationslexikon] Als 1594 Mihai Viteazul (Michael der Tapfere) von der Hohen_Pforte abfiel, wurde Bukarest 1595 nach der Schlacht bei Kalugareni von dem Großwesir Mohammeds III., Sinan Pascha erobert. Nach dem Überfall durch die Osmanen kam es zu einem Stadtbrand. Ein Jahr später fiel die Stadt wieder in die Hände Michaels. Während der Herrschaft von Gheorghe Ghica wurde Bukarest 1659 erneut Hauptstadt der Walachei.
Im 17. Jahrhundert, unter dem Fürsten Matth. Bassarab, gab es in Bukarest 6000 Häuser und 100.000 Einwohner. Fürst Konstantin Brankowan verlegte 1698 die Residenz von Tergovischt definitiv nach Bukarest. In den Wirren der folgenden Jahre kam der Fürst gewaltsamen Tode. Auch Bukarest blieb nicht verschont. 1713 zähle Bukarest nur noch 50.000 Einwohner. Drei Jahre (1716) später wurde die Stadt von 1200 Serben unter Dettin überfallen und geplündert. 1738 wurde sie von einer großen Pest heimgesucht. Am 30. Oktober 1771 siegten die Russen unter v. Essen bei Bukarest über die Türken, welche infolge davon die Moldau und Walachei räumen mussten und erst durch den Friedensschluss vom 16. Juli 1774 diese Länder zurückerhielten. Unter Alexander Ypsilanti (1774-1782) wurde die Stadt wesentlich verschönert.
Am 10. November 1789 wurde die Stadt von den Österreichern unter dem Prinzen Friedrich Josias von Sachsen-Koburg eingenommen und erst im Frieden vom 4. August 1791 wieder herausgegeben. Verschiedenes Missgeschick, wie Erdbeben (1793 und 1802), Pest (1794 und 1812), Feuersbrünste (1804), Überschwemmugen (1805 und 1806), traf in den nächsten Jahren die Stadt.
Am 28. Mai 1812 wurde der Friede_von_Bukarest zwischen Rußland und der Pforte geschlossen. Seit 1829 begann das rapide Wachstum der Bevölkerung und die Verschönerung der Stadt. Nachdem die beiden Fürstentümer Moldau und Walachei eine gemeinsame Vertretungskörperschaft (Divan ad hoc) gebildet hatten, einigte man sich auf einen erblichen Fürsten. Der Oberst Alexandru Ioan Cuza proklamiert dann als Fürst Alexandru Ioan I. Nach der Vereinigung der Walachei und Moldau zum Fürstentum Rumänien wurde Bukarest am 24. Dezember 1861 zur Residenz- und Regierungshauptstadt des vereinigten Rumäniens erhoben. Das Erzbistum Bukarest (lat. Archidioecesis Bucarestiensis) entstand am 27. April 1883 durch die Erhebung des Apostolischen Vikariates der Walachei zum Erzbistum. 1886 wurde der Krieg zwischen Serbien und Bulgarien durch den Frieden von Bukarest beendet. Durch Unterzeichung des Friedensvertrag_von_Bukarest 1913 zwischen Serbien, Griechenland und Rumänien auf der einen Seite und Bulgarien auf der anderen Seite wurde auch der Zweiten Balkankrieg beendet.
Erster Weltkrieg bis Neuzeit
Während des Ersten_Weltkrieges marschieren am 6. Dezember 1916 Truppen der Mittelmächte in die Stadt ein. Am 7. Mai 1918 wurde in Bukarest der Friedensvertrag zwischen Rumänien und den Mittelmächten geschlossen.
Im Zweiten_Weltkrieg verbündet sich Rumänien zunächst mit dem Deutschen_Reich und gegen Ende des Krieges am 23. August 1944 mit den Alliierten. In der Zeit vom 12. Februar 1935 bis zum 31. Dezember 1944 hat der Schriftsteller Mihail Sebastian hauptsächlich in Bukarest gelebt. Das vom ihm geschriebene Tagebuch enthält anschauliche und detaillierte Schilderungen des Lebens in der Stadt bis zum Ende des zweiten Weltkriegs. 1944 kommt es zu Zerstörungen, durch Bombardierungen und die sowjetische Besetzung, in der Bukarest.
Am 4. März 1977 erschüttert ein Erdbeben das Gebiet um Bukarest. Dabei sterben insgesamt über 1.500 Menschen. [http://www.uni-protokolle.de/nachrichten/id/51796/ Uni-Protokolle] Durch die Erschütterungen wurde auch die historische Bausubstanz und Teile von Bukarest zerstört. Ehrgeizige Neubauprojekte in Bukarest werden in den 80er Jahren auf Kosten der Zerstörung der Altbausubstanz vorangetrieben. 1989 beginnt der Volksaufstand gegen Nicolae Ceau?escu. Es kommt zum Brand des ehemaligen königlichen Palasts und der Universitätsbibliothek in Bukarest und Sturz des sozialistischen Regimes. Im Mai und Juni 1990 war der Universitätsplatz in Bukarest ein Schauplatz der Proteste gegen die Wahl von Ion Iliescu zum rumänischen Staatspräsidenten. Die Proteste wurden von den herbeigerufenen Bergarbeitern aus dem Jui-Tal gewaltsam aufgelöst.
Siehe auch: Rumänische Revolution 1989
Einwohnerentwicklung
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Die Stadt hat im Jahr 2005 1.924.959 Millionen Einwohner und wird manchmal auch Kleines Paris genannt ? allerdings bei annähernd gleicher Einwohnerzahl wie die französische Hauptstadt. Das durchschnittliche jährliche Bevölkerungswachstum beträgt -0,7%. 11,6 % der Bevölkerung sind unter 15 Jahre alt, 5,9% sind über 75 Jahre. 97% der Einwohner sind Rumänen, 1,4% Roma, 0,3% Ungarn, sowie je 0,1% Deutsche, Russen, Türken, Griechen, Juden und Chinesen. Weitere insgesamt 0,4% gehören anderen Ethnien (vor allem Bulgaren, Armenier, Albaner, Italiener, Ukrainer, Polen).
Politik
Bei den Kommunalwahlen 2004 wurde der 52-jährigen Amtsinhaber Traian B?sescu von der Partei Allianz für Gerechtigkeit und Wahrheit mit 54,9 Prozent der Stimmen zum Bürgermeister gewählt. Sein Gegenkandidat von der PSD, Ministerpräsident Adrian N?stase, landete abgeschlagen bei 29,7 Prozent.
Nur wenige Wochen später wird B?sescu zum Staatspräsidenten gewählt. Nach einer Interimslösung kam es 2005 zu Neuwahlen, bei denen Adriean Videanu (Partidul Democrat) mit 53,0 Prozent der Stimmen zum Bürgermeister gewählt wurde.
Städtepartnerschaften
Amman (Jordanien), seit 1999
Ankara (Türkei)
Athen (Griechenland), seit 1993
Atlanta (USA), seit 1994
Beijing (Volksrepublik China), seit 2005
Budapest (Ungarn), seit 1997
Chi?in?u (Moldau)
Kultur und Sehenswürdigkeiten
Stadtbild
Das Stadtbild von Bukarest ist geprägt von einer erstaunlich vielfältigen Architektur. In kaum einer anderen europäischen Hauptstadt findet man auf engstem Raum ein derart buntes Stilgemisch. Gebäude im k.u.k-Stil stehen neben Palästen im französischen Neo-Barockstil des ausgehenden 19. Jahrhunderts, Villen im neorumänischen Brâncoveanu-Stil des beginnenden 20. Jahrhunderts (der orientalische und italienische Baumotive in sich vereinigt) und kleine ländliche Häuschen ducken sich zwischen Blöcken im modernistischen Stil der 30er Jahre des 20. Jahrhunderts und typischen sozialistischen Plattenbauten aus den 1960er und 1970er Jahren. Hinzu kommt der protzige Zuckerbäckerstil, den der Ex-Diktator Nicolae Ceau?escu der Stadt in seinen letzten Amtsjahren aufgezwungen hat. Ein Fünftel der Altstadt wurde abgerissen, um Platz für das neue sozialistische Zentrum, das Centrul Civic, zu schaffen. Kilometerlange Boulevards (vor allem der Boulevard Unirii, der länger als die Champs-Élysées sein musste - um 60 Meter), gesäumt von neostalinistischen Wohnblöcken für die Nomenklatura, prägen hier das Bild, sowie übermäßig verzierte Springbrunnenanlagen, die allerdings die meiste Zeit trocken bleiben. Zentrum dieses neuen und immer noch nicht fertiggestellten Stadtteils ist das ehemalige ?Haus_des_Volkes?, von den Bukarestern damals spöttisch als ?Haus des Sieges über das Volk? bezeichnet. Heute befinden sich in dieser gigantischen Stufenpyramide, die nach dem Pentagon das zweitgrößte Gebäude der Welt ist, das rumänische Parlament, Tagungszentren und ein Museum. Nebenan soll die größte orthodoxe Kathedrale Rumäniens errichtet werden.Vier Fünftel der Altstadt blieben allerdings unangetastet: chaotisch gewachsene Viertel mit krummen Straßen, kleinen, alten (teilweise auch verfallenden) Häusern und viel Grün. Von wenigen großen Achsen abgesehen, an denen die Adligen früher ihre Paläste und Repräsentationsbauten errichteten und Bukarest zu seinem Spitznamen ?Paris des Ostens? verhalfen, strahlt die Stadt einen ländlichen Charme aus. Nicht selten hört man Hähne krähen aus den wild zugewachsenen Gärten, manchmal sieht man Hausschweine zwischen kleinen, verspielten Villen. Dicke Baumwurzeln durchbrechen den Asphalt der Gehsteige oder das uralte Kopfsteinpflaster der Nebenstraßen.
Bauwerke
* Arcul de Triumf (Triumphbogen) ? Errichtet zu Ehren des Triumphes im Ersten Weltkrieg. Bukarests Triumphbogen ist 1922 als Denkmal des Sieges rumänischer Truppen im Ersten Weltkrieg begonnen worden. Von 1933 bis 1936 vollendete ihn Petre Antonescu zu einem riesigen Bauwerk nach klassisch-römischer Art. Wie in Paris strömt auch hier der Verkehr von einer Reihe großer Straßen sternförmig auf den mächtigen Bogen zu.
* Athenäum - Das Rumänische Athenäum wurde vom Architekten Albert Galleron entworfen und nach seinen Plänen in den Jahren 1885 bis 1888 erbaut. Mächtig wachsen die ionischen Säulen der von einem Dreiecksgiebel abgeschlossenen Vorhalle vor dem Betrachter in die Höhe. Dahinter erhebt sich als kuppelgedeckter Rundbau das eigentliche Konzerthaus, das inzwischen Sitz der Staatsphilharmonie George Enescu ist. Zwischen den Säulen blinken auf nachträglich hinzugefügten runden Goldmosaiken Porträts bedeutender Fürsten der Geschichte hervor. Vor dem Portal blickt ein bronzener Mihai Eminescu (Rumäniens Dichterfürst) auf die Menschen herunter.
* Bukarester Königsschloss (Palatul Regal) - Das Bukarester Königschloss hat einen U-förmigen Grundriss. Das Gebäude wurde von 1927 bis 1937 nach Plänen von Nicolae Nenciulescu im neuklassizistischen Stil errichtet. Der rumänische König Mihai wohnte hier bis 1947. Seit 1950 ist in einem Teil das bedeutendste Kunstmuseum des Landes untergebracht. Über 70000 Exponate zeigen die reichste Sammlung rumänischer Malerei von Nicolae Grigorescu bis Camil Ressu, Meisterwerke italienischer, holländischer, spanischer und russischer Künstler sowie spätbyzantinische Ikonen und Plastiken der Moderne. Im anderen Teil der monumentalen Schlossanlage bezogen nach 1947 die kommunistischen Herrscher Rumäniens Quartier. Von einem Balkon des riesigen Komplexes aus versuchten am 21. Dezember 1989 die Ceau?escus, noch einmal das Ruder herumzureißen. Doch sie mussten sich schnell vom Dach aus per Hubschrauber in die Lüfte flüchten - durch TV-Übertragung weltbekannte Szenen.
* Catedrala Patriarhal? ? Die Patriarchalkirche
* Curtea Veche (Alter Hof) - In der Seitenstraße Strada Iuliu Maniu stößt man auf die Überreste des ersten Bukarester Fürstenhofs (Curtea Veche) aus dem 15. und 16. Jh. Die Überreste bestehen aus ein paar Ruinen und der gut vierhundertjährige Dreikonchenanlage Alte Hofkirche (Biserica Curtea Veche). Auch an diese Anlage beeindruckt die Blatt- und Blütenornamentik des später hinzugefügten Brâncoveanu-Portals.
* Hanul lui Manuc (Eine gut erhaltene mittelalterliche Schänke, heute Hotel und Restaurant) - Beim Hanul lui Manuc handelt es sich um die einzige in der Stadt erhalten gebliebene ehemalige Karawanserei vom Anfang des 19. Jahrhunderts. Bukarest war lange Zeit Handelszentrum des walachischen Fürstentums. In Gasthöfen wie diesem des Armeniers Manucbey machten die Pferdekarawanen der Kaufleute Halt, als Eisenbahnen und Autos noch nicht erfunden waren
* Justizpalast
Parlaments-Palast (rumän. Palatul Parlamentului), auch bekannt als "Haus des Volkes" (rumän. Casa Poporului)
* Stavropoleoskirche - Die Stavropoleoskirche ist eine griechische Stiftung aus der ersten Hälfte des 18. Jh. Ihre von zarten Blüten- und Blätterornamenten bedeckten Fassaden passen sich bestens der Umgebung an. Im Inneren überrascht, ebenfalls mit pflanzlichen Motiven, eine kostbare holzgeschnitzte Ikonostase im Brâncoveanu-Stil.
Schloss Cotroceni
Schloss Mogo?oaia
Museen
*Das Muzeul Na?ional de Art? al României (Nationales Kunstmuseum von Rumänien) befindet sich im ehemaligen königlichen Palast in Bukarest, der 1937 fertiggestellt wurde.
Nationalmuseum für Geschichte von Rumänien - Im ehemaligen Postpalast_(Bukarest) befindet sich das nationale Museum für die Landesgeschichte Rumäniens, mit Sammlungen und Ausstellungen von der Urgeschichte bis zum 20. Jahrhundert. Berühmt ist unter anderem die umfangreiche Schatzkammer mit kostbaren Objekten aus allen Epochen.
* Muzeul satului ? Das Dorfmuseum, mit unzähligen gut erhaltenen Häusern unterschiedlicher Epochen
* Museum George Enescu
* Museum Cercul Militar National
* Naturgeschichtliches Museum Grigore Antipa [http://www.antipa.ro www.antipa.ro]
* Das Jüdische Museum (zentrumsnah in der ehemaligen Schneider-Synagoge eingerichtet)
* Museum Gheorghe Tattarascu
* Museum Theodor Pallady
*Das Zambaccian-Museum (rumänisch: Muzeul Zambaccian) in Bukarest ist ein Museum im ehemaligen Wohnhaus Krikor Zambaccians (1889 - 1962), eines armenischen Geschäftsmannes und Kunstsammlers.
Parks
* Die verschiedenen Parks, so z. B. der 18 ha große Ci?migiu (amtlich: "Gradina Ci?migiu", also Cismigiu-Garten), 1910 von F. Rebhuhn nördlich des Rathauses angelegt, oder der im Norden gelegene Her?str?u
Theater
* National-Theater
* Nottara Theater
* Komödientheater
* Teatrul Odeon
Straßen, Orte
Boulevard Unirii (Boulevard der Einheit) ist der heutige Name des früheren "Boulevard des Sieges des Sozialismus", den der rumänische Diktator Nicolae Ceausescu in den 1980er Jahren in Bukarest hat anlegen lassen.
* Lipscani - Die Lipscani-Zone ist eine Straße und ein Bezirk in der Nähe der Plaza Unirii, der im Mittelalter als wichtigste Handelszone galt. Die mittelalterliche Architektur ist noch bis heute erhalten und neue archäologische Funde werden zur Zeit von dort gehoben. Nirgends in Bukarest gibt es eine solche Konzentration von Cafes und Bars, wie in der Lipscani-Zone.
* Seit 2005 hat Bukarest eine Kunstbiennale, die Bucharest Biennale. 2006 kuratierte der Budapester Zsolt Petranyi die Ausstellung, die das Thema CHAOS: THE AGE OF CONFUSION, welches eng mit dem Bild der Stadt verbunden ist.
Bild:Patriarchenpalast Bukarest.jpg/'>Patriarchenpalast
Bild:Bucharest, Romania.jpg|Zentrale der Sparkasse
Bild:Justizpalast Bukarest2.jpg|Justizpalast
Bild:Bukarest Cretzulescu Palace.jpg|Cretzulescu Palace
Kulinarische Spezialitäten
= Traditionelle Küche
=Eines der am weitesten verbreiteten Gerichte ist das M?m?lig?, ein Maisbrei, der lange Zeit als "Arme-Leute-Essen" galt. Von den Griechen stammt die zacusc? ein Eintopf aus Tomaten, Auberginen und Pilzen; von den Österreichern übernahm man das "?ni?el" (Wiener schnitzel) und die covrigi, heiße Bretzeln, von den Ungarn stammen eine beliebter Backwaren. Aus römischer Zeit existiert ein Kuchen der Recipes pl?cint?(nach lat.: placenta) genannt wird und die Türken brachten eine Art Fleischbällchen, mit Knoblauch, schwarzem Pfeffer und Bohnenkraut, mit in die rumänische Küche, fritiert heißen sie 'mititei' in einer Suppe 'ciorba'.
= Getränke
=Pilsener braut man als deutsches Vermächtnis nach deutschem Reinheitsgebot. Bei den rumänische Weine bemüht man sich jetzt um mehr Qualität. Angebaute heimische Sorten sind 'Feteasc?', 'Gras?', 'Tamâioasa', aber auch international bekannte wie Riesling, Merlot, Sauvignon blanc, Cabernet Sauvignon, Chardonnay, Muscat Ottonel. Außerdem ist Rumänien der zweitgrößte Pflaumenproduzent der Welt. Aus den Pflaumen wird auch der bekannter Schnaps '?uic?' gebrannt.
Sport
In Bukarest fanden 1953 die 20._Tischtennis-Weltmeisterschaft und 1967 die Ringer-Weltmeisterschaft statt.
=Fußball
=in Bukarest]]
thumb|F.C._Dinamo_Stadion
=Rennsport
=Im Mai 2007 wurde erstmals der Bukarest_Ring eingerichtet wird. Die temporäre Rennstrecke ist 3.180 Meter lang. Sie führt in einem unregelmäßigen Viereck im Uhrzeigersinn um den Parlamentspalast.
Wirtschaft und Infrastruktur
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Bukarest ist eines der bedeutendsten Wirtschaftszentren Rumäniens. Die Region um Bukarest ist vor allem durch die Maschinenbau- und elektrotechnische Industrie geprägt. Seit 1970 findet in Bukarest die TIB (Internationale Technische Messe Bukarest) statt. Bukarest ist auch der Sitz der Fa. FAUR SA einem rumänischen Fahrzeug- und Maschinenhersteller.
Fast alle großen Dienstleistungsunternehmen Rumäniens, insbesondere Banken und Firmen des Finanzwesens, haben ihren Sitz in Bukarest. Seit den 1990er Jahren werden vermehrt Anstrengungen unternommen, multinationale Konzerne anzusiedeln.
Die Bukarester Börse (rumänisch: Bursa de Valori Bucure?ti) ist die Wertpapierbörse Rumäniens. Die Börse wurde am 21. April 1995 im Gebäude der Bank von Rumänien gegründet..
Geplante Großprojekte
In Bukarest sind die nachfolgenden Großprojekte im Bau, in der Ausschreibung bzw. Vorbereitung.
Verkehr
Bukarest hat zwei zivile Henri_Coand?_International in Otopeni ist der wichtigste Flughafen Rumäniens. Neben Henri Coand? ist in Bukarest auch noch der ältere und kleinere Flughafen B?neasa in Betrieb.Als größter Verkehrsknotenpunkt Rumäniens besitzt Bukarest den internationalen Bahnhof (Gara de Nord, Nordbahnhof). Der Bahnhof Gara de Nord ist der größte Bahnhof in Rumänien. Hier fahren sowohl Züge des Nahverkehrs (betrieben von C?ile Ferate Române), als auch internationale Verbindungen. Fast alle Hauptlinien starten oder enden im Gara de Nord. In Bukarest gibt es darüber hinaus noch mehrere regionale Bahnhöfe (Progresul, Obor) und den allerdings schon teilweise stillgelegten Rangierbahnhof Bucure?ti Triaj.
Die Stadt besitzt ein gut ausgebautes U-Bahn-, O-Bus-, Straßenbahn- und Busnetz. Das Busnetz wird derzeit stark ausgebaut. Dafür hat die Stadt Bukarest 500 Linienbusse bei Daimler Chrysler bestellt. Auch die anderen Verkehrsmittel wurden/werden modernisiert, so hat man auch neue O-Bus- und U-Bahnfahrzeuge angeschafft, und damit begonnen, einigen Straßenbahnlinien einen eigenen Bahnkörper zu spendieren (wird dort als "metrou u?or/Leichtmetro" -> Stadtbahn bezeichnet).
Für LKW über 7,5 Tonnen zulässiges Gesamtgewicht gilt in Bukarest zwischen 7.00 und 21.00 Uhr ein ganzjähriges Fahrverbot. Für den Zeitraum vom 15. September bis 15. Juni ist die Zufahrt mit Ausnahmegenehmigung erlaubt.
Bildung
In Bukarest befinden sich zahlreiche Akademien und Hochschulen. Die größte Universität ist die
Wirtschaftsakademie Bukarest (rumänisch: Academia de Studii Economice din Bucuresti) kurz ASE. Sie ist eine staatliche wirtschaftswissenschaftliche Universität in der rumänischen Hauptstadt Bukarest mit insgesamt 49.000 Studenten und rund 2.000 wissenschaftlichen Angestellten. Die Universität Bukarest ist heute eine staatliche Universität mit 30.000 Studenten und 18 Fakultäten. Ihr Hauptgebäude befindet sich am Universitätsplatz. Die Polytechnische Universität Bukarest umfasst heute 13 Fakultäten mit insgesamt rund 15.000 Studenten und über 4.000 wissenschaftlichen Mitarbeitern. Die Technische Universität für Bauwesen Bukarest (rumänisch: Universitatea Tehnic? de Construc?ii Bucure?ti) kurz UTCB - ist eine im Jahre 1864 gegründete technische Universität mit knapp 10.000 Studenten, 300 wissenschaftlichen Angestellten und 6 Fakultäten. Die Medizinische und Pharmazeutische Universität Carol Davila (rumänisch: Universitatea de Medicina si Farmacie "Carol Davila") mit 3 Fakultäten wurde 1857 gegründet. Die Landwirtschaftliche und Veterinärmedizinische Universität Bukarest (auch: Universität für Landwirtschaft und Veterinärmedizin Bukarest aus dem rumänischen: Universitatea de Stiinte Agronomice si Medicinã Veterinarã Bucuresti) ist eine staatliche Landwirtschaftliche und Veterinärmedizinische Universität. Die Nationale Universität der Künste Bukarest (rumänisch: Universitatea Nationala de Arte Bucuresti - oft abgekürzt als UNArte) ist die bedeutendste Kunsthochschule in Rumänien. Eine Privatuniversität ist die Universität Titu Maiorescu (rumänisch: Universitatea Titu Maiorescu) mit 6 Fakultäten. Die Rumänisch-Amerikanische Universität (rumänisch: Universitatea Romano-Americana; englisch: Romanian-American University) ist ebenfalls eine Privatuniversität. Darüber hinaus gibt es in Bukarest noch folgende Universitäten: Die Universität Crestina Dmitrie Cantemir, die Universität pro Humanitas, die Universität Spiru Haret, die Universität für Architektur und Stadtplanung sowie die Nationale Verteidigungsuniversität.
In Bukarest gibt es auch einige Akademien. Die Technische Militärakademie Bukarest (rumänisch: Academia Tehnica Militara din Bucure?ti) ist eine militärische Ausbildungsstätte für die rumänischen Streitkräfte. Des weiteren haben folgende Akademien ihren Sitz in Bukarest. Die Diplomatenakademie Bukarest, die Musikakademie Bukarest, die Akademie für höhere Militärstudien Bukarest, die Polizeiakademie Alexandru Ioan Cuza, die Akademie für Politik Alexandru Ioan Cuza, die Nationale Akademie für Leibeserziehung und Sport Bukarest, die Nationale Hochschule für Politik - und Verwaltungswissenschaften, die Akademie für Theater und Film Ion Luca Caragiale, die Veterinärmedizinische Akademie Bukarest, die Militärmedizinisches Institut Bukarest sowie die Otopeni-Institut für Staatssicherheit.
Bild:Bucharest Arch Faculty 3.jpg/'>Fakultätsgebäude 3 der Universität
Bild:The_University.JPG|Universität Bukarest
Bild:Politehnica Bucuresti1.jpg|Teil des Polytechnischen Campus
Bild:Pol 01 facultate.jpg|Polytechnische Fakultät 1
Persönlichkeiten
Albin], Schachmeister und Theoretiker aus Rumänien• Alexandru], Popsängerin
• Astafei], deutsche Leichtathletin rumänischer Abstammung
• Bäcker], Dirigent und Komponist
• Ciobanu], Komponistin
• Marie Coand?], Physiker und Aerodynamiker
• Cojocaru], Solistin beim Royal Ballet
• Constant], französischer Komponist und Dirigent rumänischer Abstammung
• Constantinescu], rumänischer Komponist
• Cosma], Filmkomponist
• Cretu], Musikproduzent
• Dinescu], rumänische Pianistin und Komponistin
• Edeleanu], rumänischer Chemiker
• Eliade], rumänischer Religionshistoriker, Essayist und Romancier
• Esrig], rumänischer Regisseur
• Fambas],(auch Fampas) griechischer Maler und Bildhauer (Lafkos/Pelion)
• Ferrero], Politikwissenschaft
• Gunsbourg], rumänischer Operndirektor, Schriftsteller und Komponist
• rumänische Sängerin
*Haskil],_Pianistin
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_Siehe_auch__
_Literatur_
*Axel_Barner,_Europa_erlesen._Bukarest_,_Wieser_Verlag_(1999)_ISBN_3851292847_
*Ana_G._Cast_Branco_dos_Santos,_Horia_Georgescu,_Pierre_Levy,_Moderne_in_Bukarest,_Pustet_Verlag_(2001),_ISBN_3702504303
*Joachim_Vossen,_Bukarest_-_Die_Entwicklung_des_Stadtraums._Von_den_Anfängen_bis_zur_Gegenwart,_Reimer_Verlag,_(2004),_ISBN_3496027533
_Quellen_
_Weblinks_
•_•_
•_
*http://wikitravel.org/de/Bukarest
*http://www.bukarest-info.de
•_
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• Bucharest Biennale
• Bukarest Bildgalerie
*http://wikitravel.org/de/Bukarest
*http://www.bukarest-info.de
• Dokumentarfilm über Bukarest (engl.)
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