Buk (Großpolen)
Buk ist eine Stadt in Stadtmauer. Auch das Handwerk gewann an Bedeutung und Buk gehörte damals zu den bedeutendsten Orten Großpolens. Ab 1519 sind Bierbrauer nachgewiesen. Durch eine Stiftung von Stanis?aw Reszka (1544?1570) wurde 1600 ein Spital errichtet.
Bei der Zweiten_Teilung_Polens wurde die Stadt 1793 bis 1807 preußisch, dann wieder polnisch. 1815 wurde Buk wieder preußisch und wurde Hauptstadt eines eigenen Landkreises, der eine Fläche von 130 km² mit etwa 58.000 Einwohnern umfasste. Am 8. Juni 1858 zerstörte ein Brand große Teile des Ortes.
Der Landkreis Buk wurde am 10. Oktober 1887 wieder aufgelöst und Buk wurde Teil des Landkreises_Grätz.
Nach dem Ende des Ersten_Weltkrieges wurde die Stadt Teil Polens. Zum Bürgermeister wurde am 6. Oktober 1919 Maksymilian Holland gewählt.
Am 10. September 1939 besetzte die Wehrmacht die Stadt. Im Verlauf der Besetzung wurden viele Einwohner in Konzentrationslager deportiert und verschiedene Kulturdenkmäler zerstört. 1943 wurde der Name in Buchenstadt geändert.
Am 26. Januar 1945 marschierte die Rote Armee in die Stadt ein und die Stadt wurde Teil Polens. Erster Nachkriegsbürgermeister der jetzt wieder Buk heißenden Stadt wurde Franciszek Kulczy?ski.
Bei einer Verwaltungsreform wurde Buk 1975 Teil der neu gebildeten Wojewodschaft_Posen. Nach deren Auflösung war die Stadt ab 1999 Teil der Wojewodschaft Großpolen.
Einwohnerentwicklung
Von den 3.348 Einwohnern, die 1890 in Buk lebten, waren 2.544 Katholiken, 509 Protestanten und 289 Juden. Etwa 2.000 Einwohner waren Polen. http://www.geschichte-on-demand.de/pos_graez.html
Kultur und Sehenswürdigkeiten
Bauwerke
* Die Kirche des Heiligen_Stanislaus wurde nach Plänen von Karl Friedrich Schinkel 1838 bis 1846 errichtet
* Das Rathaus von 1897
* Die Heiligkreuzkirche von 1760
* Die neuromanische Synagoge von 1883
Gemeinde
Die Gemeinde hat eine Fläche von 90,32 km² und es leben etwa 11.900 Menschen hier. Zu ihr gehören die Ortschaften:
Wirtschaft und Infrastruktur
Verkehr
Der internationale Opalnica und mündet im Norden in Posen. Die 306 führt vom südöstlich gelegenen St?szew nach Norden, wo sie in die Wojewodschaftsstraße 187 mündet. Dabei kreuzt sie im Norden die Europastraße 30 und im Süden die Europastaße 261.
Durch Buk führt die Eisenbahnstrecke von Berlin nach Posen, allerdings halten hier keine EuroCitys. Am Bahnhof der Stadt halten normale und D-Züge.
Persönlichkeiten
Ehrenbürger
* Kazimierz Wróblewski (1858?1934), Mediziner, erhielt die Ehrenbürgerschaft 1919.
* Stanis?aw Nizi?ski (? 1932) erhielt die Ehrenbürgerschaft 1925.
* Lech Siuda (1909?1997), Mediziner, erhielt die Ehrenbürgerschaft 1983.
* Teofil Ratajczak (1908?2004) erhielt die Ehrenbürgerschaft am 30. April 1991.
* Ignacy Cie?lak (1916?2002) erhielt die Ehrenbürgerschaft am 22. Mai 1996.
* Eugeniusz Jakubowski (* 1933), Lehrer, erhielt die Ehrenbürgerschaft am 12. April 2005.
Söhne und Töchter der Stadt
Waldemar Bolze (1886?1951), sozialistischer Politiker und Journalist
Weblinks
• Website der Stadt und Gemeinde (polnisch)
• Website über die Kirche des Heiligen Stanislaus (polnisch)

