Buir (Kerpen)
Die Ortschaft Buir [] ist ein Stadtteil von S-Bahn-Bahnhof und einige Geschäfte, Gastronomieangebote und eine große Menge an Freizeitangeboten wie der Schützenbruderschaft, dem TuS Buir und dem FC Borussia Buir 1919. Einen regionalen Bekanntheitsgrad haben auch die Buirer Chöre "Kinder- und Jugendchor", "Buirer Singgemeinschaft" und das Vokalensemble "Taktvoll" als auch die "Spätlese". Außerdem gibt es in Buir eine Rot-Kreuz- sowie Jugendrotkreuz-Gruppe.
Der Ort verfügt über eine Grundschule und drei Kindergärten. In Buir gibt es zwei christliche Gemeinden: die katholische St. Michael (mit einer Kirche aus dem Jahre 1889, in der der reliefartige Kreuzweg besonders zu erwähnen ist) sowie eine evangelische. Die Katholische Kirche ist als Musterbeispiel Neugotischer Architektur weit über die Ortsgrenze bekannt geworden.
Weitere Sehenswürdigkeiten sind das alte Rathaus, seit Neuestem renoviert und bewohnt, die alte Volksschule mit ihrem Giebeldach, die Kapelle Fließstraße, der Schöffenhof sowie die historischen Speichergebäude rund um den neuen Bahnhof und das alte Bahnhofsgebäude, das derzeit auch renoviert wird. Buir hat zudem viele Burgen und Gründerzeit-Häuser. Buir besaß eine Spritfabrik. Das Buirer Ortszentrum mit einigen Geschäften befindet sich um die Hauptverkehrsschnittstellen Talstraße/Steinweg und Bahnstraße/Eeichemstraße sowie der dazwischen verlaufenden Kirchenstraße. Am Ortsausgang zu Blatzheim soll nun ein Aldi seine Pforten öffnen, und der Edeka sich neu ansiedeln.
Aus Buir stammt der Opernsänger Kurt Moll, die Hamburger Kultursenatorin Karin von Welck sowie die aktuelle Bürgermeisterin der Stadt Kerpen Marlies Siegburg (SPD), welche seit 2004 im Amt ist.
Geschichte
Buir wurde vor etwa 1000 Jahren erschlossen. Der Ort wurde am 1. April 1003 mit dem Namen "Puire" erstmals urkundlich erwähnt. Dies geht auf den Großgrundbesitzer "Heribert von Köln" zurück, welcher einem Kloster in Köln-Deutz einen Hof in "Puire" schenkte. Im 13. Jahrhundert lebte das wohl älteste Buirer Adelsgeschlecht, die Familie "von Bure", auf welche das Buirer-Wappen zurückgeht. Nach der Familie wurde eine Straße benannt, und sie lebten in der damaligen Voigtburg.
Traurige Berühmtheit erlangte Buir im Jahr 1929, als sich 300m vor dem Buirer Bahnhof eines der schwersten_Eisenbahnunglücke_der_1920er_Jahre ereignete, welches 13 Todesopfer forderte.
Bis 1974 war Buir eine eigenständige Gemeinde, bevor der Ort dann durch das Köln-Gesetz zum 1. Januar 1975 der neuen Stadt Kerpen zugeordnet wurde.
Buir hat sich in den letzten Jahren stark vergrößert, und es entstanden zwei große Neubaugebiete. In wenigen Jahren wird der Tagebau Hambach an die Ortsgrenzen Buirs stoßen, was unter anderem eine Verlegung der A 4 zur Folge haben wird. Durch den Tagebau sowie die Verlegung der Autobahn befürchten viele Einwohner Lärm und Feinstaub Belästigung, da ohnehin schon die S-Bahn-Gleise am Ortsrand angrenzen.
Vereine
• St. Sebastianus Schützenbruderschaft
*http://www.Freiwillige Feuerwehr-buir.de
* Jugendfeuerwehr
• FC Borussia Buir
• KG Löstige Buirer
• Maiverein "Fidele Jungen" Buir
Deutsches Rotes Kreuz
Jugendrotkreuz
• TuS Buir
* Kinder und Jugend Chor Buir
* www.Messdiener-Buir.de
Weblinks
• Webseite zur 1000-Jahr-Feier mit vielen Bildern und Informationen zur Geschichte
• Bürgerinitiative gegen die Verlegung der A4
• Buirer Fründe
• Jugendzentrum

