Budaörs
Budaörs [] (deutsch Wudersch'') ist eine Gemeinde mittlerer Größe am westlichen Stadtrand der Budapest. Ihren deutschen Namen verdankt die Stadt nicht nur der mehreren hundertjährigen gemeinsamen Geschichte von Ungarn und Österreich, sondern auch dem Faktum, dass die Gemeinde eigentlich eine schwäbische Siedlung ist. Dies ist beispielsweise anhand der Gebäude und deren Bauweise in der Ortschaft erkennbar.
1935 wurde bei Budaörs ein Flughafen eröffnet, der gelegentlich auch militärischen Zwecken dient.
Geschichte
Erstmals wurde die Ortschaft unter König_Béla_IV. 1236 erwähnt. 1921 wurden beim zweiten Rückkehrversuch Karls_I. (in Ungarn Karl IV.) dessen Truppen bei Budaörs gestoppt, wobei 19 Soldaten ums Leben kamen.
Bis nach dem Zweiten_Weltkrieg lebten in der Gemeinde hauptsächlich Schwaben, die nach 1946 durch die Vertreibung zur Minderheit wurden. Die schwäbische Minderheit, die heute noch in der Ortschaft lebt, hat sich ihren eigenen Dialekt bewahrt.
Verkehr
Budaörs ist mit der Hauptstadt durch die Buslinie 40 verbunden. Die Autobahnen M1 und M7 verlaufen direkt am Südrand der Gemeinde, die Landstraße 100 verläuft durch die Stadt.
Weblinks
• Website der Stadt Budaörs

