Buck Clayton
Buck Clayton (12. November 1911 in Parsons (Kansas); ? 8. Dezember 1991 in New York City) eigentlich Wilbur Dorsey Clayton) war ein bekannter US-amerikanischer Jazz-Trompeter der Swing-Ära.Clayton wuchs in Kansas auf, begann seine musikalische Karriere aber in Kalifornien, wo er 1934 eine Big Band organisierte. Als er sich 1936 gerade wieder in Kansas_City aufhielt, erhielt er eine Anfrage von Count Basie, ob er sich dessen Orchester anschließen wolle. Er sagte zu. Nebenbei begleitete er Ende der 1930er Jahre Jazz-Größen wie Billie Holiday, Lester Young und Teddy Wilson. 1943 verließ Clayton Basies Orchester, da er zur Armee musste.
Als seine Militärszeit beendet war, betätigte sich Clayton vor allem als Arrangeur, zum Beispiel für Basie, Benny Goodman und Harry James. Ende der 1940er stellte er ein eigenes Sextett zusammen, mit dem er 1949 und '50 durch Europa tourte. In den 1950er Jahren spielte Clayton beispielsweise mit Goodman, Sidney Bechet, Eddie Condon, Jimmy Rushing, Joe Bushkin, Tony Parenti, Ruby Braff, Nat Pierce und Mezz Mezzrow und leitete auf dem 1956er Newport Jazz Festival zusammen mit Coleman Hawkins und J. J. Johnson eine Band. Außerdem trat er in den Filmen The Benny Goodman Story (1956) und Jazz on a Summer's Day (1958) auf.
1964 tourte Clayton mit Condon durch Japan und Australien, später dann mit Humphrey Lyttleton durch Europa. Ende der 1960er Jahre konnte er aufgrund gesundheitlicher Probleme, die auch seine Lippe betrafen, keine Trompete mehr spielen und gab sich eine kurze Auszeit. In den 1970ern betätigte er sich dann als Arrangeur und Komponist, darunter für Lyttleton und Buddy Tate 1974. Anfang der 1980er Jahre nahm er ein Lehramt an einem College an. 1987 leitete er wieder eine Big Band und im gleichen Jahr erschien seine Autobiographie unter dem Namen Buck Clayton's Jazz World. Am 8. Dezember 1991 starb Buck Clayton im Schlaf.

