Bubenik (Berg)
Der Bubenik, obersorbisch Bubnik, auch als Großdehsaer Berg, Mittaschberg oder Kleine Landeskrone bezeichnet, ist ein 376 m hoher Berg in der Oberlausitz.
Lage
Der Basaltberg befindet sich 4 km westlich von Löbau. Nördlich befinden sich die Orte Großdehsa und Kleindehsa. Beide Dörfer durch das Tal der Litte getrennt, das die westliche und südliche Begrenzung des Berges darstellt und ihn vom gegenüberliegenden, zum Czornebohmassiv gehörigen Kötzschauer Berg trennt. Am Osthang des Bubenik liegt die Quelle der Seltenrein, an der sich dann das Dorf Oelsa erstreckt.
Der Name des Berges stammt aus dem slawischen, seine genaue Ableitung ist aber ungeklärt. Ein Zusammenhang mit dem obersorbischen Bubno (Trommel) ist spekulativ.
Der Bubenik ist ein Doppelgipfel aus zwei vulkanischen Kegeln gleicher Höhe zwischen denen sich in 361 m ein Sattel befindet. Der Bubenik bietet insbesondere von Südgipfel einen weiten Blick über das Tal des Löbauer Wassers mit der Stadt Löbau und dem Löbauer Berg, ins nördliche Lausitzer Bergland, zum Rotstein, der Landeskrone und dem Kottmar. Auf seinem Gipfel ist eine Basaltsäulenformation sichtbar, die wegen ihrer Form als Löwenköpfchen bezeichnet wird. Der Nordgipfel ist mit Laubwald bestanden, während der felsigere Südgipfel von Trockenbuschwerk bedeckt wird. Wegen seiner seltenen Flora, zu denen u.a. die Eigenartige Nestwurz und der Sanikel gehört, wurde der Berg bereits 1938 zum Naturdenkmal erklärt.

