Brutalismus
(1977) im Vordergrund der Frankfurter Skyline]]right|thumb|150px|, Marseille
(Le Corbusier 1952)
|thumb|150px|right|Theodor_Geisel:_Geisel_Library,_Architektur.
Er wurde um 1950 von dem schwedischen Architekten Hans Asplund geprägt und bezeichnet eine Architektur, die durch reine geometrische Körper, durch Stahl und Glas und vor allem durch unkaschiertes Betonmaterial mit seinen Unebenheiten und den Abdrücken der Schalung (Béton brut) bestimmt ist. Besonders die Architektur von Le Corbusier, vor allem seine Bauten Notre-Dame-du-Haut in Ronchamp, das Kloster Sainte-Marie-de-la-Tourette bei Éveux-sur-l'Arbresle und die Unité_d'habitation in Marseille, Firminy, Berlin und Nantes, war für den Brutalismus richtungweisend.
Als erster brutalistischer Bau gilt die Schule in Hunstanton von Alison und Peter Smithson (1949?1954). Die Blütezeit des Brutalismus lag in den 1960er Jahren. Er löste die internationale Moderne der Nachkriegszeit ab und leitete mit seinen Tendenzen einer plastisch-körperhaften, konstruktionsehrlichen und von ruppigem Charme geprägten Architektur über zum in den 1960er und 1970er Jahren vorherrschenden Bauen mit Fertigteilen.
Galerie
Image:Brasilia National Congress.JPG/'>Brazil National Congress, Royal National Theatre, London
(Lasdun 1976)
Image:HomeOffice QueenAnnesGate.jpg/'>Ex-Moderne

