Godwin Brumowski
thumb|250px|Godwin_Brumowski_(links)_vor_seiner_Albatros_D.IIIGodwin A. Brumowski (26. Juli 1889 in Wadowice, Galizien; ? 3. Juni 1936 in Schiphol, Niederlande) war mit 35 bestätigten und 8 unbestätigten Luftsiegen der erfolgreichste Jagdflieger der k.u.k. Luftfahrtruppen im Ersten Weltkrieg.
Brumowski machte seine militärische Ausbildung an der Technischen_Militärakademie in Mödling. Nach seiner Ausmusterung wurde als Leutnant dem 29.Feldartillerieregiment zugewiesen. Von Kriegsausbruch bis Juli 1915 diente er als Oberleutnant in der 6.Artilleriedivision an der Ostfront.
Seine Fliegerkarriere begann er als Beobachter bei der Flik 1 in Czernowitz. Dort machte er sich als einer der besten Beobachter an der Ostfront einen Namen. Nachdem er Flugtraining erhalten hatte wurde er im Juli 1916 Feldpilot bei der Flik 1, bis er im folgenden November an die italienische Front zur Flik 12 kam.
Im Februar 1917 wurde das erste echte österreichisch-ungarische Jagdfliegergeschwader Flik 41J gegründet und Brumowski erhielt das Kommando des Geschwaders. Bevor er es übernehmen sollte, wies man ihm für kurze Zeit der deutschen Jagdstaffel Jasta 24 zu. Dort sollte er die Taktiken an der Westfront studieren und sein Wissen in die Flik 41J einbringen. Bei dieser Gelegenheit machte er die Bekanntschaft Manfred_von_Richthofens, nach dessen Vorbild er später sein Flugzeug rot lackieren ließ. Von seiner Rückkehr im April 1917 an behielt er das Kommando der Flik 41J bis kurz vor Kriegsende. Die Flik 41J hatte den Ruf, die beste Einheit der Luftfahrtruppe zu sein. In der Einheit flogen viele der besten österreichisch-ungarischen Piloten wie Frank Linke-Crawford, Kurt Gruber, Karl Kaszala, Friedrich Navratil, Josef Novak und vorübergehen auch Julius Arigi und Benno Fiala von Fernbrugg.
Brumowski führte während der letzten Kriegswochen das Kommando über alle österreichisch-ungarischen Fliegergeschwader an der italienischen Front.
Während des Bürgerkriegs in Österreich im Februar 1934 flog er gegen den Goethe-Hof in Wien den einzigen Kampfeinsatz des Bundesheeres.
Im April 1935 übernahm Brumowski die Leitung der neu gegründeten Österreichischen Fliegerschule in Wien. 1936 verunglückte er (als Passagier) am Flughafen_Schiphol bei Amsterdam tödlich.
Der Fliegerhorst des Bundesheeres in Langenlebarn ist nach ihm benannt.
Weblinks
• Biographie
• Biographie (eng)

