Samuel von Brukenthal
Samuel von Brukenthal (1721 in Leschkirch (rum. Nocrich, ung. Újegyház); ? 1803 in Hermannstadt war ein Baron und Gubernator von Siebenbürgen.
Er entstammt einer Beamtenfamilie aus Siebenbürgen, die 1724 in den Adelsstand erhoben wurde. Sein Studium führte ihn nach Halle und Jena, wo er die Fächer Rechtswissenschaften, Verwaltung, politische Wissenschaften und Philosophie belegte.
Am 6. Dezember 1743 gründete Brukenthal, der in Halle einer Freimaurerloge der Lehrart ?Zu_den_drei_Weltkugeln? beigetreten war, die Studenten-Freimaurer-Loge Zur damaligen Zeit wurden freimaurerische Studentenlogen Mode. ?Zu den drei goldenen Schlüsseln? (?Aux trois clefs d'or?) derselben freimaurerischen Lehrart in Halle und bekleidete dort das Amt des ?abgeordneten Meisters?. Georg Adolf Schuller: Samuel von Brukenthal I, Verlag Oldenbourg München 1967, S. 31f
In Wien wurde er am Hof des österreichischen_Kaisers Provinzialkanzler. Dort baute er auch verschiedene Sammlungen (Pinakothek, Kupferstichkabinett, Münzsammlung) und eine wertvolle Bibliothek auf. Als Gubernator von Siebenbürgen kehrte er nach Hermannstadt zurück und ließ dort das Brukenthal Palais an repräsentativer Stelle (Großer Ring) errichten. Er war der einzige Siebenbürger_Sachse, der dieses höchste Regierungsamt bekleidete. Auf Anraten des von Brukenthal bei Maria Theresia wurde Joseph Franz Anton von Auersperg 1771 Gubernator von Siebenbürgen.
Fußnoten
Siehe auch
Brukenthal-Museum
Brukenthalsche Gemäldesammlung
Weblinks
*
• Samuel-von-Brukenthal-Stiftung

