Samenkäfer
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! Latreille, 1802
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Die Samenkäfer (Bruchinae) sind eine Unterfamilie der Blattkäfer (Chrysomelidae) die in Mitteleuropa mit 7 Gattungen und 30 Arten vertreten ist.
Beschreibung
Die Käfer sind meist sehr klein, bräunlich oder grau (unter 5 Millimeter) und gedrungen. Die Flügeldecken bedecken nicht den ganzen Hinterleib und der Kopf ist ein wenig rüsselartig verlängert.
Die Larven entwickeln sich in den Früchten von Hülsenfrüchtlern (Leguminosae) (z.B. in Erbsen). Die Weibchen legen ihre Eier an die reifenden Früchte, die Larve mit ihren kräftigen Beinen frisst sich durch die Schale und entwickelt sich im Inneren des Samen. Nach der ersten Häutung verändert sie sich komplett, sie hat unter anderem keine Beine mehr. Der fertige Käfer schlüpft dann aus dem reifen Samen.
Die bei uns heimischen Arten können keine reifen Früchte befallen, dies können nur verschiedene eingeschleppte Arten. Diese können dann zu einem Problem in Vorratsspeichern werden.
Arten
• Erbsenkäfer] (Bruchus pisorum)
*Bohnenkäfer (Acanthoscelides obtectus)

