Friedrich Franz Brockmüller
Friedrich Franz Brockmüller (26. September 1880 in Schwerin; ? 11. November 1958 in Berlin-Charlottenburg) war ein deutscher Bildhauer.Friedrich Franz Brockmüller ist als 11. Kind eines Lehrers Patenkind des Großherzogs Friedrich Franz II.. Sein Bruder Paul Brockmüller ist ein bekannter Kunstmaler. Brockmüller besucht erfolgreich das Schweriner Realgymnasium. 1901 kann er das Zeichenlehrerexamen an der Königlichen Kunstschule Berlin ablegen und lässt sich in Lichterfelde nieder. In den Jahren 1904/06 studiert Brockmüller an der Akademischen Hochschule für Bildende Künste Berlin bei Paul Meyerheim und Philipp Franck. Danach folgt eine Zeit bei dem bekannten Tierbildhauer August Gaul. Er befasst sich auch mit dem Studium der japanischen Kleinplastik und beherrscht das Ziselieren, Patinieren, Feuervergolden, Einlegen von Silber, Gold und Halbedelsteinen. 1907 ist Friedrich Franz Brockmüller als Studienrat Zeichenlehrer am Berliner Luisengymnasium. Kunstreisen führen ihn nach Tirol, Italien, Algerien, Belgien, Schweden, Dänemark, später auch in die USA. Als Soldat im 1. Weltkrieg erleidet Brockmüller eine schwere Verwundung an der Hand, mühsam beginnt er mit Scherenschnitten die Folgen zu überwinden. --- Künstlerisch beschränkt sich das bildhauerische Werk insbesondere auf Tierplastiken, Statuetten, Büsten und Reliefs. Bewerbungen um größere Denkmäler und Brunnen bleiben erfolglos.
Tierplastiken
Image:brockmueller-rotkehlchen.jpg|"Rotkehlchen" um 1914
weitere Werke
Literatur
1880
/'>GEBURTSORT=1958
|STERBEORT=Berlin-Charlottenburg
}}

