Brigadegeneral
Der Brigadegeneral (D) oder Brigadier (CH, A, GB) ist der unterste Generalsrang im Heer und bei der Luftwaffe.Deutschland
Bei der Bundeswehr sind Brigadegenerale Angehörige der Generalität. Sie sind immer Berufssoldaten. Auf der Schulterklappe befindet sich ein goldener Stern (auch Pickel genannt) in goldenem Eichenlaubbogen. Sie werden nach der Bundesbesoldungsordnung (BBesO) mit B-6 besoldet.
Der Titel Brigadegeneral kommt aus dem angloamerikanischen Raum, dort heißt der niedrigste Generalsrang Brigadier General. In den britischen Streitkräften jedoch zählt der Brigadier nicht zur Generalität. In der britischen Luftwaffe entspricht dem Rang eines Brigadegenerals der Air Commodore.
Der Dienstgrad wurde 1955/1956 in der Bundeswehr eingeführt, um eine Vereinheitlichung der Generalsdienstgrade innerhalb der NATO zu erreichen und entsprach damit als unterster Generalsrang dem früher in Deutschland als Generalmajor bezeichneten Rang. Auch wenn es der niedrigste Generalsrang ist, so wird er ebenso wie alle anderen Generalsdienstgrade nicht mit seinem Dienstgrad sondern mit Herr General angesprochen.
Eine Brigade wird in der Regel von einem Brigadegeneral kommandiert. Die Brigade (bestehend aus 1.400-4.200 Soldaten) ist der kleinste, aus mehreren Truppengattungen organisch zusammengesetzte Großverband.
Der Dienstgrad war von 1951 bis 1976 im Bundesgrenzschutz (heute Bundespolizei) üblich.
Gleichrangige Dienstgrade
Sanitätsdienst
*Generalarzt, Generalapotheker
Deutsche Marine
*Flottillenadmiral, Admiralarzt
Schweiz und Österreich
In der Schweiz und Österreich werden Einsternegenerale als Brigadiere bezeichnet. In der Schweizer Armee ist der Brigadier der unterste Dienstgrad der höheren_Stabsoffiziere. Im österreichischen_Bundesheer ist Brigadier der niedrigste der vier Generalsränge.

