The Dresden Dolls
|Gründung = 2000
|Auflösung =
|Neugründung =
|Genre = Punk, Kabarett
/'>Website = http://www.dresdendolls.com/
|Gründer1a = Keyboard
/'>Gründer2a = Brian Viglione
|Gründer2b = New York Dolls, als auch als Verquickung zweier gegenläufiger Symbole (Dresden mit den Bombenangriffen und Dolls, also Spielzeug und damit etwas Schönes, Kindliches) verstanden werden. In dem Film ?Flowers in the Attic? kommt der Name The Dresden Dolls auch vor ? eine Familie wird so bezeichnet ?, außerdem existiert ein Lied der Band The Fall namens ?Dresden Dolls?.
Bandgeschichte
Mitglieder der Band sind Amanda Palmer (Gesang, Piano) und Brian Viglione (Schlagzeug, Percussion). Sie haben 2004 zwei Alben veröffentlicht: Das selbstbetitelte Debütalbum, sowie das Live-Album A Is for Accident.
Des Weiteren erschien am 22. November 2005 die DVD Paradise, die Mitschnitte einer Liveshow und eines Interviews sowie Privataufnahmen (?A Life in the Day of The Dresden Dolls ? A Day of Documentary?) enthält. Am 21. April 2006 wurde das zweite Studioalbum Yes, Virginia... veröffentlicht.
Die Musik der Band ist eine unkonventionelle Mischung aus alternativem Pop-Rock, Riot_Punk und deutscher Cabaret-Musik der 1920er Jahre. Amanda Palmer bringt eine klassische Gesangsausbildung mit ein. Selbst bezeichnen sich The Dresden Dolls als Brechtian Punk Cabaret.
Amanda Palmer hat ein Jahr in Köln gelebt und dabei einige Verknüpfungen des dort Erlebten mit eigenen Einflüssen aus dem Bostoner Umfeld zustandegebracht. Dass sie Brecht und Theater-Performance in ihre ebenso anspruchsvolle wie unterhaltungsorientierte Musik einbaut zeigt ebenso Nähe zu Laurie Anderson wie zu den ebenso einfallsreichen Georg-Ringsgwandl- oder Tom-Waits-Bühnenacts.
2005 tourten The Dresden Dolls als Support des Industrial-Rock-Acts Nine Inch Nails.
Als Abschluss ihrer Welttour spielten die Dresden Dolls am 3. und 4. November des Jahres 2006 zwei Konzerte im Londoner_Roundhouse. Diese wurden für eine zweite Live-DVD aufgezeichnet, welche 2007 veröffentlicht werden soll.
2006 arbeiteten sie außerdem an einem Theaterstück mit dem Titel ?The Onion Cellar? (inspiriert durch ein Kapitel von Günter Grass? ?Die Blechtrommel?). Das Stück wurde am 9. Dezember 2006 im ?Zero Arrow Theatre? in Boston uraufgeführt und war dort bis zum 13. Januar 2007 zu sehen.
Diskografie
Alben
* A is for accident ? Collected Live Recordings 2001-2003 (Important Records, 2003)
* The Dresden Dolls (8ft Records, 2004)
* Paradise (DVD) (Roadrunner Records/8ft Records, 22. November 2005)
* Yes, Virginia... (Roadrunner Records, 21. April 2006)
* Live At the Roundhouse, London (DVD) (Eagle Rock Entertainment, 23. Juli 2007)
Singles
* Good Day (7" Vinyl) (Important Records, 2003)
* Coin-Operated Boy (Roadrunner, 2004)
* Girl Anachronism (Roadrunner, 2004)
* Sing (Roadrunner, 2006)
* Backstabber (Roadrunner, 2006)
Weblinks
• Offizielle Website
• Deutsche Fanpage mit Lyrics, Videos & Forum
• ausführliches Interview bei exitmusic.ch

